Freitag, 26. Jänner 2001

Partik-Pable: Drogen und Ausländer weiter ein Thema

Drogen und Ausländer sind auch unter der neuen freiheitlichen Spitzenkandidatin Helene Partik-Pable die beherrschenden Wahlkampfthemen der Wiener FPÖ.

Darüber hinaus möchte sie sich für einen starken Wirtschaftsstandort, ein langfristiges Verkehrskonzept und gegen die "proporzmäßige Verteilung von Subventionen" einsetzen, wie sie am Freitag bei einer Pressekonferenz ankündigte. Als Hauptziel der Freiheitlichen nannte sie die Verhinderung einer rot-grünen Koalition.

Die FP-Frontfrau versprach trotzdem einen sachlichen Wahlkampf "ohne verbale Übergriffe und Radikalismen" und verteidigt die Kandidatur ihres umstrittenen Vorgängers Hilmar Kabas auf einem Spitzenplatz: "Er ist ein verantwortungsvoller, seriöser Politiker, den man in einer beispiellosen Hetzkampagne vernichtet hat."

Das wichtigste Ziel der FPÖ, die Partik-Pable als "einzige nicht-linke Partei" bezeichnete, sei es, eine rot-grüne Koalition zu verhindern - denn diese bedeute "mehr Zuwanderung, keine Bekämpfung des Drogenkonsums und der Drogendealer, die Fortsetzung des Verkehrschaos und keine Zukunftsperspektiven für die Wirtschaft", so die FP-Politikerin.

Unter dem Motto "Unser Wien - unsere Heimat" zieht die neue Spitzenkandidatin mit einer bereits bekannten Ansage in den Wahlkampf. "Alle anderen Parteien befürworten unisono die Öffnung der Gemeindebauten und das kommunale Wahlrecht für Ausländer sowie einen verstärkten Zuzug. Da macht die FPÖ nicht mit", sagte Partik-Pablé.

26.1.2001 15:01