Freitag, 1. Januar 2010

  • Spanien läutet 2010 neue Ära in EU ein

    Erste Präsidentschaft mit Lissabon-Reformvertrag

    Spanien hat als Nachfolger Schwedens zum Jahreswechsel für sechs Monate die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen. Der spanische EU-Vorsitz ist der erste nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Reformvertrages und leitet damit eine neue Ära ein: Die Führungsrolle kommt dem neuen ständigen Ratspräsidenten Van Rompuy zu. Er wird auch die EU-Gipfel leiten.

    Spanien läutet 2010 neue Ära in EU ein
  • 15 Jahre in der EU: Skepsis statt Euphorie

    PLUS: Spanien übernimmt Ratspräsidentschaft

    Das Verhältnis der Österreicher zur EU ist seit dem Beitritt am 1. Jänner 1995 durchaus ambivalent. Begeisterung und Ablehnung für Brüssel - wie die EU-Institutionen meist mit abschätzigem Unterton bezeichnet werden - wechselten sich in den vergangenen 15 Jahren ab. Die anfängliche Euphorie kühlte bald merklich ab und wich einem skeptischen Pragmatismus. Seither sind die Österreicher in Umfragen stets unter den Spitzenreitern, wenn es um die EU-Skepsis der Bevölkerungen geht. 3

    15 Jahre in der EU: Skepsis statt Euphorie
  • Azra Ocel ist das Neujahrsbaby 2010

    Erblickte in Lilienfeld um Mitternacht Licht der Welt

    Das Neujahrsbaby 2010 kommt aus Niederösterreich. Azra Ocel wurde in Lilienfeld exakt um Mitternacht geboren. Äußerst knapp verpasste das Wiener Neujahrsbaby die gesamtösterreichische Ehre, der Erstgeborene im neuen Jahr zu sein. Der kleine Paul kam im Wilheminenspital eine Sekunde nach Mitternacht zur Welt. Das Frühchen wiegt nur 1420 Gramm. Mutter und Kind sind nach Angaben der Ärzte wohlauf.

    Azra Ocel ist das Neujahrsbaby 2010
  • Ausufernde Staatsverschuldung

    Experten setzen die Regierung unter Druck

    Der Staatsschuldenausschuss fordert von der Regierung ein Sanierungskonzept, um die ausufernde Staatsverschuldung ab 2011 wieder in den Griff zu bekommen. Die Arbeit in der Verwaltungsreform-Arbeitsgruppe stimmt den Vorsitzenden des Ausschusses, Bernhard Felderer, wenig optimistisch. "Die bisherigen Diskussionen in den politischen Gremien haben nur bescheidene Ergebnisse erbracht", kritisiert Felderer. Er sieht nun Kanzler und Vizekanzler gefordert: "Wir glauben, dass die Regierung sich auf höchster Ebene etwas wird einfallen lassen müssen."

    Ausufernde Staatsverschuldung
  • 381.623 Österreicher derzeit auf Jobsuche

    Um 14,6 Prozent mehr Arbeitslose als noch 2008

    Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember weiter gestiegen, der Zuwachs ist mit 14,6 Prozent (gegenüber 2008) aber weiterhin rückläufig. Inklusive Schulungen waren im letzten Monat des Jahres 2009 381.623 Menschen ohne Arbeit, das waren um 48.510 mehr als im Dezember 2008. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen stieg um 8,9 Prozent auf 312.771, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag mit. Höher als im November fiel der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bei den Schulungsteilnehmern mit 49,8 Prozent (auf 68.852) aus.

    381.623 Österreicher
derzeit auf Jobsuche
  • Doppel-Kracher zum alpinen Jahresauftakt

    Zagreb empfängt Damen und Herren zum Slalom

    Das neue Alpinski-Jahr beginnt so wie das alte geendet hat, nämlich mit einem Damenslalom. Am 3. Jänner steigt in der kroatischen Hauptstadt Zagreb aber mehr als nur ein Torlauf, denn damit beginnt auf dem dortigen Hausberg "Sljeme" auch ein mehrtägiges Skifest, dessen Höhepunkt der Herrenslalom am 6. Jänner ist. Die "Snow Queen Trophy" ist bei 20.000 Zuschauern das beste Beispiel dafür, dass eine erfolgreiche Ski-Veranstaltung nicht zwingend an alpine Schauplätze gebunden ist.

    Doppel-Kracher zum alpinen Jahresauftakt
  • Moussavi ist "bereit, für Volk zu sterben"

    Oppositionsführer sieht Iran in ernsthafter Krise

    Der iranische Oppositionsführer Mir-Hossein Moussavi sieht sein Land in einer "ernsthaften Krise". In einer am Freitag veröffentlichten Botschaft forderte er die Freilassung der politischen Gefangenen. "Ich habe keine Angst, für die Bedürfnisse des Volkes zu sterben", erklärte er auf seiner Homepage. Zugleich warnte er vor einer weiteren Verschärfung der Lage. 1

    Moussavi ist "bereit, für Volk zu sterben"
  • Bolt und Isinbajewa Sportler des Jahres

    Sportjournalisten küren zwei Ausnahmeathleten

    Die Russin Jelena Isinbajewa, Serien-Weltrekordlerin im Stabhochspringen, und Jamaikas Supersprinter Usain Bolt sind für die Internationale Vereinigung der Sportjournalisten (AIPS) so wie 2008 auch im Jahr 2009 die Sportler des Jahres. In der Online-Umfrage, an der 614 Sportjournalisten aus 98 Ländern teilnahmen, setzte sich Bolt mit 1.866 Punkten klar vor dem argentinischen Welt-Fußballer Lionel Messi (885) und dem Schweizer Tennis-Star Roger Federer (723) durch. Bolt hatte über 100 m und 200 m neue Weltrekorde aufgestellt.

    Bolt und Isinbajewa
Sportler des Jahres
  • Papst fordert mehr "Umweltbewusstsein"

    Katholische Kirche begeht heute Weltfriedenstag

    Papst Benedikt XVI. hat am Neujahrstag zum Frieden in aller Welt aufgerufen. "Frieden beginnt mit einem respektvollen Blick auf den anderen, der in diesem den Mitmenschen erkennt - unabhängig von seiner Hautfarbe, seiner Nationalität, seiner Sprache und seiner Religion", sagte der Papst.

    Papst fordert mehr 
"Umweltbewusstsein"
  • Chicago Blackhawks treiben den Teufel aus

    NHL: New Jersey Devils gehen im Schlager unter

    Einen Tag nach seinem 105. "shutout" kassierte Kanadas Star-Torhüter Martin Brodeur in der NHL gleich fünf Treffer. Brodeur musste sich im Schlager des Silvestertages mit den New Jersey Devils bei den Chicago Blackhawks mit 1:5 geschlagen geben.

    Chicago Blackhawks 
treiben den Teufel aus
  • Nürnberg angelt nach einem Star-Stürmer

    Roy Makaay soll im Abstiegskampf helfen

    Der 1. FC Nürnberg rüstet sich für den Abstiegskampf in der deutschen Fußball-Bundesliga und plant offenbar einen spektakulären Spieler-Transfer. Nach Informationen der französischen Sportzeitung "L'Equipe" wird der ehemalige Stürmerstar des FC Bayern München, Roy Makaay, in der Rückrunde für den abstiegsbedrohten "Club" auf Torejagd gehen.

    Nürnberg angelt nach
einem Star-Stürmer
  • Vanek hinterlässt Eindruck in Buffalo

    Zum besten linken Flügel des Jahrzehnts gekürt

    Eine schöne Auszeichnung hat Österreichs Eishockey-Star Thomas Vanek von den Experten der Zeitung "Buffalo News" erhalten. Der 25-jährige Steirer wurde als bester linker Flügel der Buffalo Sabres in die erste Linie der Sabres-Mannschaft des Jahrzehnts nominiert. Als bester Center wurde Daniel Briere eingestuft, als bester rechter Stürmer Miroslav Satan.

    Vanek hinterlässt Eindruck in Buffalo
  • Rätselhafter Tod am Silvesterabend in Wien

    Mann starb an Gesichts- Verletzungen in Wohnung

    Unklarheit herrscht über den Tod jenes Mannes, der am Silvesterabend in Wien-Floridsdorf mit schweren Gesichtsverletzungen angetroffen worden war. Der 35-Jährige starb laut Polizei wenig später an starkem Blutverlust. Über die Ursache für seine massiven Blessuren im Mundbereich herrschte am Neujahrstag nach der ersten Obduktion weiter Rätselraten. Feststeht laut Polizeisprecher Mario Hejl, dass die Verletzungen im Kieferbereich den Tod des Wieners verursacht haben. Fremdverschulden kann weiterhin nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

    Rätselhafter Tod am Silvesterabend in Wien
  • Zahlreiche Unfälle durch Feuerwerk

    16-Jährigem wurden einige Finger abgerissen

    Quer durch Österreich hat man das Neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt und damit nicht nur für Freude, sondern auch für viel Leid gesorgt. Raketen und Kracher lösten Brände aus und sorgten für folgenschwere Unfälle. Unklar war der Tod jenes Mannes, der am Silvesterabend in Wien-Floridsdorf mit schweren Gesichtsverletzungen angetroffen worden war.

    Zahlreiche Unfälle durch Feuerwerk
  • 630 Verkehrstote auf unseren Straßen

    2009: Rückgang von 7,2 Prozent gegenüber 2008

    Die Verkehrsunfallstatistik für 2009 weist - trotz des tragischen Schicksals der 630 Toten, die bei 573 Unfällen starben - wieder einen erfreulichen Rückgang auf. Wie das Innenministerium am Neujahrstag bekanntgab, beträgt der Rückgang 7,2 Prozent. Damit starben nach den vorläufigen Zahlen um 49 Menschen weniger als noch 2008.

    630 Verkehrstote auf unseren Straßen
  • "Die Krise ist noch nicht überwunden"

    Keine Entwarnung in BP- Neujahrsansprache

    Zum zweiten Mal in Folge stand die Neujahrsansprache von Bundespräsident Heinz Fischer auch heuer im Zeichen der Wirtschaftskrise. Österreich habe sich im schwierigen Jahr 2009 zwar "alles in allem gut geschlagen". Aber auch 2010 werde "nicht einfach sein; die Krise ist noch nicht überwunden", sagte Fischer und forderte "weiterhin ganz besondere Anstrengungen" im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ein. Deutlich verstärkte Anstrengungen hält er im Bereich Klimaschutz für nötig. 1

    "Die Krise ist noch nicht überwunden"
  • Neujahrskonzert: Wien-Paris und retour

    Pretres charmantes Neujahrskonzert

    Wien-Paris und retour. Maßgeschneidert auf den diesjährigen Dirigenten Georges Pretre hat sich das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Großen Saal des Musikvereins gestaltet. Die angekündigte "Liebeserklärung an die Welt" wurde aber doch zur deftig-schwungvollen Hommage an die französische Heimat des Dirigenten - mit Champagnerlaune in der Stadt der Liebe. Passend dazu veredelte der italienische Modedesigner Valentino die Tanzeinlagen mit seinen Kostümen, das Publikum bedankte sich für den Sinnesrausch mit Standing Ovations.

    Neujahrskonzert: Wien-Paris und retour
  • Schlierenzauer siegt im Neujahrs-Springen

    Loitzl wird Zweiter. Kofler behält die Gesamtführung

    Österreichs Ski-Adler drücken der 58. Vierschanzen-Tournee weiterhin ihren Stempel auf. Nach dem Auftaktsieg von Andreas Kofler in Oberstdorf war am Neujahrstag Gregor Schlierenzauer der große Sieger in Garmisch-Partenkirchen. Der 19-jährige Tiroler gewann mit Weiten von 136,5 und 137,5 Metern und 277,7 Punkten vor dem vor einem Jahr siegreichen Wolfgang Loitzl sowie dem Schweizer Simon Ammann.

    Schlierenzauer siegt im Neujahrs-Springen
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