Donnerstag, 7. Mai 2009

  • Streik: Jetzt gehen Drucker auf die Straße

    Monats-, Wochen- und Tageszeitungen betroffen

    Die Kollektivvertragsverhandlungen für das Druck-Gewerbe sind gescheitert, nun soll gestreikt werden. Dies bestätigte Franz Bittner, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp). "Die Forderungen der Arbeitgeber sind einfach zu hoch gewesen", erklärte er. Der Verband Druck & Medientechnik sah das naturgemäß anders und verwies in einer Aussendung auf eine "weitgehende Einigung", beim offenen Bereich der Bogendrucker sei die Gewerkschaft "uneinsichtig" gewesen.

    Streik: Jetzt gehen Drucker auf die Straße
  • Die Kunst der Tragik im Komischen

    Songwriter Scott Matthew live im Wiener WUK

    Lobeshymnen auf seine vor Tragik triefenden Songergüsse gingen dem australisch-stämmigen, in New York lebenden Singer und Songwriter Scott Matthew und seinem neuen Machwerk „There is an ocean that divides...“ voraus: Album des Monats in der Musik-Gazette ‚Musikexpress’, positive Berichterstattung in diversen Medien, stetig steigende Scharen von Fans bei der laufenden Europa-Tour. Geheimtipp ist anders, schaut aber genau so aus.

    Die Kunst der Tragik im Komischen
  • Julius Meinl V. sieht sich als Sündenbock

    Banker will Ruf seiner Familie wiederherstellen

    Als wohlhabender Banker hat man es nicht leicht. Jüngster Beweis: Julius Meinl V. Der gegen eine Kaution von 100 Mio. Euro Anfang April aus der Untersuchungshaft entlassene Spross einer großen Dynastie hat einen mehrtägigen Auslandsaufenthalt in Großbritannien hinter sich. Von Fluchtplänen will Meinl allerdings nichts wissen. In einem Interview mit einer britischen Zeitung gab er sich vielmehr betont kämpferisch.

    Julius Meinl V. sieht
sich als Sündenbock
  • Sind Steuerpläne der SPÖ der große Wurf?

    Arbeitkammer glaubt an Einkünfte von einer Mrd.

    Rückenwind für die Steuerpläne der SPÖ: Die Arbeiterkammer hat sich zwei der Vorschläge zur stärkeren Besteuerung von Vermögen vorgeknöpft und dabei ein Potential von einer Milliarde an zusätzlichen Staatseinkünften errechnet. Allein die Vermögenszuwachssteuer auf Aktiengewinne und eine Reform der Stiftungsbesteuerung könnten diese Summe einbringen, die auch nach Ansicht von Steuerexperten umsetzbar wären. Das Finanzministerium bezweifelt das allerdings mit dem Hinweis auf mögliche Fallstricke.

    Sind Steuerpläne der
SPÖ der große Wurf?
  • Entscheidungshilfe für die Europa-Wahl

    "Politikkabine": Welche Partei passt zu Ihnen?

    Entscheidungshilfe für die EU-Wahlen: Ab sofort ist im Internet die "Politikkabine" geöffnet. Ziel des Projekts des Unterrichtsministeriums sei es, "nachhaltige europapolitische Themen anzusprechen", erklärt der Projektleiter, der Politikwissenschafter Peter Filzmaier.

    Entscheidungshilfe für die Europa-Wahl
  • Sieg und Niederlage liegen eng beisammen

    Barcelona hatte "Fußball- Gott" auf seiner Seite

    Wie eng im Fußball Freude und Enttäuschung beisammen liegen, haben im Semifinal-Rückspiel der Champions League Chelsea FC und FC Barcelona an der Londoner Stamford Bridge demonstriert. Die Engländer wähnten sich nach dem 0:0 vom Camp Nou dank eines Volleytors des Ghanaers Michael Essien aus der neunten Minute schon als sicherer Finalist, ehe der Traum wie eine Seifenblase doch noch zerplatzte.

    Sieg und Niederlage liegen eng beisammen
  • 'Mann von La Mancha' als Barcas stiller Held

    Bescheidener Iniesta mit dem 'Tor für die Ewigkeit'

    Der Satz danach sprach Bände: "In einer anderen Situation wäre der Ball sicher auf der Tribüne gelandet." Mit trockenem Understatement kommentierte Andres Iniesta seinen satten Außenrist-Schuss zum 1:1 in Stamford Bridge, mit dem er den FC Barcelona in der Nachspielzeit gegen Chelsea ins Finale der Fußball-Champions-League gehievt hatte. Ein Zeichen von Bescheidenheit, die für den bald 25-Jährigen einfach typisch ist.

    'Mann von La Mancha'
 als Barcas stiller Held
  • Kurzarbeit & Bildung sollen EU-Jobs retten

    EU-Spitze & Sozialpartner einigen sich auf Rezept

    Spitzen der EU und europäische Sozialpartner feilten in Prag an einem Rezept zur Rettung von Arbeitskräften - und einigten sich dabei auf Bewährtes: Möglichst viele Jobs sollen durch Kurzarbeit und Umschulungsprogramme gerettet werden. EU-Kommissionspräsident Barroso kündigte im Anschluss an den "Beschäftigungsgipfel" an, die EU-Kommission werde für den nächsten EU-Gipfel im Juni "konkrete Antworten" vorbereiten.

    Kurzarbeit & Bildung
sollen EU-Jobs retten
  • Zentralbank macht den Euro noch billiger

    Leitzins auf historische 1-Prozentmarke gesenkt

    Auf den Spuren der japanischen und amerikanischen Notenbank wandelt derzeit die europäische Zentralbank (EZB). Billiger als je zuvor verleiht die Institution Geld an andere europäische Banken. Damit soll gewährleistet werden, dass die Finanzinstitute genug Geld zur Vergabe von Krediten zur Verfügung haben. Der Leitzins wurde von 1,25 auf 1,00 Prozent gesenkt, ohne dass bereits das Ende der Fahnenstange erreicht sein muss: Notenbank-Chef Trichet schloss weitere Schritte in Richtung der Null nicht aus. 1

    Zentralbank macht
den Euro noch billiger
  • Magna wirft Fiat den Fehdehandschuh hin

    Heftiges Ringen um die deutsche Autofirma Opel

    Vor den Toren von Rüsselsheim werden die Messer gewetzt. Auf der einen Seite ein Weltkonzern, zu schmieden aus den Einzelteilen von Fiat und Chrysler. Auf der anderen Seite ein austro-kanadischer Zulieferer, ausgerüstet mit einer milliardenschweren Kriegskasse. Die Beute, um die die beiden Kontrahenten ringen, heißt Opel. Die Auseinandersetzung wird mit ungleichen Waffen geführt – und ihr Ausgang ist völlig offen. 8

    Magna wirft Fiat den
Fehdehandschuh hin
  • EU gründet heute "Ostpartnerschaft"

    Demokratie-Lektionen gegen Energie-Hilfe

    Die Europäische Union hat bei einem Gipfel in Prag eine "östliche Partnerschaft" mit sechs früheren Ex-Sowjetrepubliken aus der Taufe gehoben. Österreichische Regierungsmitglieder bleiben dem Treffen überraschend fern, Bundeskanzler Faymann sagte in der Früh seine Teilnahme wegen einer Grippe ab.

    EU gründet heute
 "Ostpartnerschaft"
  • 14 Religionen in Österreich anerkannt

    Katholische Kirche mit 5,6 Mio. Mitgliedern an Spitze

    In Österreich gibt es nach der Anerkennung der Zeugen Jehovas nun 14 offizielle Religionsgemeinschaften. Die größte Kirche ist hierzulande die römisch-katholische mit rund 5,6 Millionen Mitgliedern (Stand 2007). Seit einer Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte aus dem Jahr 2008 muss eine Anerkennung für jede Gemeinschaft nach der Prüfung objektiver Kriterien möglich sein. Hat es eine Gruppe einmal geschafft, als Religionsgemeinschaft anerkannt zu sein, genießt sie viele Rechte, unter anderem die Möglichkeit auf Religionsunterricht an Schulen.

    14 Religionen in Österreich anerkannt
  • Papst entkommt nur knapp einer EU-Rüge

    Äußerung zu Kondomen sorgte für Aufregung

    Papst Benedikt XVI. ist knapp einer Rüge des Europaparlaments wegen seiner Äußerungen zu Kondomen entgangen. Ein Antrag der Liberalen, der das Oberhaupt der katholischen Kirche deswegen kritisieren sollte, wurde abgewiesen. In dem zum Abschluss der Sitzungswoche nur noch dünn besetzten Straßburger Plenarsaal stimmten 253 Abgeordneten gegen die Rüge, 199 teilten die Kritik. 61 Europarlamentarier wollten nicht Stellung beziehen und enthielten sich.

    Papst entkommt nur knapp einer EU-Rüge
  • "Volksporsche" als ein heikles Projekt

    Machtkampf begleitet die Fusion von Porsche & VW

    Nach der Entscheidung für eine Fusion von VW und Porsche geht das Ringen um die Macht im Autoimperium weiter. Innerhalb von vier Wochen soll die neue Struktur ausgehandelt werden. Nach Beratungen der Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piech blieb unklar, ob das neue Unternehmen von Wolfsburg oder Stuttgart aus geführt werden soll. Auch wer im Konzern das Sagen haben wird, blieb offen.

    "Volksporsche" als
ein heikles Projekt
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