Mittwoch, 20. Mai 2009

  • Einer, der Gold hat, will die Regeln machen

    Stronachs Magna geht Allianz mit Russland ein

    Kennst die goldene Regel? Wer das Gold hat, macht die Regeln", wird auf einen Lieblingsspruch von Frank Stronach verwiesen. 1954 wanderte Stronach - als Frank Strohsack - nach Kanada aus, heute ist der 76-Jährige Herr des weltweit drittgrößten Autozulieferers Magna - und vielleicht bald der Mann, der bei Übernahmekandidaten Opel das Sagen hat. Um den angeschlagenen deutschen Autobauer Opel zu übernehmen, tut sich der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna mit zwei russischen Partnern zusammen.

    Einer, der Gold hat,
will die Regeln machen
  • Ebensee: Fekter hat sich entschuldigt

    Überlebende wurden bei Gedenkfeier angegriffen

    Innenministerin Maria Fekter hat sich offiziell bei den Überlebenden des KZ-Ebensee entschuldigt, die am 9. Mai bei einer Gedenkfeier von Rechtsextremen überfallen worden waren. "Die bedauerlichen Vorfälle in Ebensee sind in keiner Weise zu tolerieren und ich verurteile sie aufs Schärfste", sagte Fekter bei der Beantwortung einer Dringlichen Anfrage der Grünen im Nationalrat. Und: "Lassen Sie mich von hier aus, von der Regierungsbank, auch eine offizielle Entschuldigung an die Opfer richten." Den Vorwurf des mangelnden Engagements gegen Rechts wies Fekter zurück.

    Ebensee: Fekter hat sich entschuldigt
  • "Professor" blamiert "Prüfling" Strache

    VIDEO: Van der Bellen zerlegt Antrag der FPÖ

    "Professor" Alexander Van der Bellen rechnet FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache vor, was sein Antrag auf Sonderbesteuerung der Top-Verdiener tatsächlich bringt:

    "Professor" blamiert "Prüfling" Strache
  • Burgenland: Zwei Tote bei Autounfällen

    Pkw-Lenker vermutlich zu schnell unterwegs

    Bei einem Verkehrsunfall auf der A6 im Nordburgenland nahe der früheren Grenzübergangsstelle bei Kittsee ist ein Mann ums Leben gekommen. Gegen 05.15 Uhr geriet nach Angaben der Polizei ein Pkw, der in Richtung Slowakei unterwegs war, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Ein Motorradfahrer aus Ungarn verunglückte auf der Geschriebenstein-Bundesstraße (B56).

    Burgenland: Zwei Tote bei Autounfällen
  • Schrottprämie bleibt weiterhin ein Renner

    Bereits die Hälfte der Zuschüsse ist vergeben

    Die Österreicher fahren weiterhin auf die Verschrottungsprämie ab. Vor rund eineinhalb Monaten startete die Aktion und bereits jetzt ist fast die Hälfte der 30.000 Prämien vergeben. Bislang haben 14.696 Österreicher die Prämie von 1.500 Euro für ihren alten Pkw in Anspruch genommen. "Dass es so gut ankommt, überrascht uns selbst", sagte der Obmann des Fahrzeughandels Gustav Oberwallner. Hält der Trend an, könnte das Kontingent im Herbst ausgeschöpft sein.

    Schrottprämie bleibt
weiterhin ein Renner
  • Der See ruft: Ab jetzt gehts rund in Reifnitz

    Heiße Öfen und flotte Kurven beim GTI-Treffen

    Zum nunmehr 28. Mal finden sich am Südufer des Wörthersees Autofreaks aus dem In- und Ausland ein. Das viel diskutierte und umstrittene GTI-Treffen ist offiziell eröffnet. Im Gegensatz zum Vorjahr lacht heuer die Sonne. Bis Sonntag werden rund 130.000 Besucher und tausende getunte Fahrzeuge erwartet - das sind rund 30 Prozent weniger als im Jahr 2008.

    Der See ruft: Ab jetzt gehts rund in Reifnitz
  • Donezk holt sich den UEFA-Cup-Pokal ab!

    Schachtjor machte 2:1- Sieg in Verlängerung klar

    Schachtjor Donezk geht als letzter Sieger in die Geschichte des Fußball-UEFA-Cups ein. Die Ukrainer gewannen das Endspiel gegen Werder Bremen am Mittwochabend in Istanbul verdient mit 2:1 (2:1, 1:1, 1:1) nach Verlängerung. Der Brasilianer Jadson erzielte vor 40.000 Zuschauern im Sükrü-Saracoglu-Stadion in der 97. Minute den entscheidenden Treffer für die Mannschaft des rumänischen Trainers Mircea Lucescu.

    Donezk holt sich den UEFA-Cup-Pokal ab!
  • Opposition torpediert Prölls Doppel-Budget

    Finanzminister hingegen sieht "Erfolgsgeschichte"

    Die Budgetdebatte für die Jahre 2009 und 2010 läuft. Am ersten Tag der Schlussberatungen zeigten sich im Nationalrat die gewohnten Fronten. Die Opposition vermisste Visionen der Regierung zum Schuldenabbau nach der Krise und kritisierte falsche Investitionen. Diese verteidigte mit Finanzminister Pröll (ÖVP) als "alternativlos" und nannte sein erstes Doppelbudget eine "Erfolgsgeschichte". SPÖ-Finanzsprecher Krainer bewarb eine höhere Vermögensbesteuerung. 1

    Opposition torpediert
 Prölls Doppel-Budget
  • "Eine große Papp'n und ein kleines Hirn"

    Parlament: SP-Mandatar Faul schimpft auf Grosz

    Mit einer parlamentarischen Schimpftirade gegen den BZÖ-Abgeordneten Gerald Grosz hat es der steirische SP-Mandatar Christian Faul über Nacht zu einiger Prominenz geschafft. Dabei war Grosz ursprünglich gar nicht das Ziel der Faul'schen Ärgers gewesen, sondern ÖVP-Bauernbundchef Fritz Grillitsch, ebenfalls ein Steirer. Grosz brachte sich erst durch Zwischenrufe ins Spiel, die Faul schließlich die Nerven verlieren ließen. Die anschließenden Alko-Vorwürfe des BZÖ erwiesen sich übrigens als falsch: Ein freiwilliger Alko-Test Fauls bei der Polizei ergab nach der Rede 0,0 Promille. Mittlerweile bedauert Faul seine Aussagen über Grosz. 4

    "Eine große Papp'n und ein kleines Hirn"
  • Volksanwaltschaft klagt Ewald Stadler

    Tritt im EU-Wahlkampf mit dem alten Amt auf

    Die Volksanwaltschaft klagt den BZÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Ewald Stadler. Grund dafür ist, dass er im Wahlkampf als "Volksanwalt" auftritt, obwohl er diese Funktion seit 2006 nicht mehr ausübt. Volksanwaltschaftvorsitzende Brinek kündigte an, über die Finanzprokuratur eine Unterlassungsklage wegen Verstoßes gegen das Namensschutzrecht beim Landesgericht einzubringen.

    Volksanwaltschaft klagt Ewald Stadler
  • Politpoker um den künftigen Post-Chef

    FORMAT: Nach Jettmar soll Pölzl übernehmen

    Der Konflikt währte zwar nur kurz, doch die Post ging dennoch ordentlich ab: Wegen der Idee des Postmanagements, die Zustellung der Briefe in eine neue Gesellschaft auszulagern, drohte die Gewerkschaft vergangene Woche mit Streiks. Rudolf Jettmar, der seit April interimistisch die Post führt, übte sich während des Konflikts in auf­fälliger Zurückhaltung. Und das dürfte ihm selbst genutzt haben. Offiziell ist zwar noch offen, wer das Rennen für den Post-Spitzenposten machen wird. Doch weil die Wunschvorstellungen der Regierung, wer die Post führen soll, weit auseinanderklaffen, zeichnet sich bei dem börsennotierten Unternehmen als Ergebnis des Politpokers eine eigenartige Stufenlösung ab.

    Politpoker um den 
künftigen Post-Chef
  • Obama will "grünere" Autos auf US-Straßen

    Ab 2016 soll Verbrauch bei nur 6,6 Litern liegen

    Mit neuen strengen Umweltstandards will US-Präsident Obama die Autoindustrie zum Bau sparsamerer Fahrzeuge zwingen. Ab 2016 sollen die Autos im Durchschnitt lediglich 6,6 Liter Sprit auf 100 Kilometer verbrauchen dürfen, kündigte Obama an. Der Schadstoffausstoß werde dadurch so stark sinken, als würden 177 Millionen Autos von den Straßen genommen.

    Obama will "grünere"
Autos auf US-Straßen
  • Stefan Petzner ist nun nicht mehr immun

    Datenschutz-Verstoß: Vom NR "ausgeliefert"

    Der Nationalrat hat am Dienstagabend nach gut 14 Stunden Debatte seine Plenarsitzung beendet. Als einer der letzten Tagesordnungspunkte wurde die Immunität von BZÖ-Generalsekretär Petzner aufgehoben. Gegen ihn wird wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz ermittelt.

    Stefan Petzner ist nun nicht mehr immun
  • Kirchen-Heime als Horrorhäuser entpuppt

    Irland: Tausende Kinder wurden dort missbraucht

    Gegen die katholische Kirche in Irland werden in einem Ermittlungsbericht schwere Missbrauchs-Vorwürfe erhoben: Tausende Kinder sind dem Bericht zufolge in kirchlichen Einrichtungen von Nonnen und Priestern missbraucht worden. Demnach waren rund 35.000 Kinder bis zum Jahr 1980 in Erziehungsanstalten, Schulen oder auch Heimen für Behinderte untergebracht. Rund 2500 Zeugen sagten aus, dort sexuell missbraucht oder körperlich misshandelt worden zu sein. Der Bericht ist das Ergebnis neun Jahre langer Ermittlungen einer Sonderkommission und soll in Dublin vorgestellt werden.

    Kirchen-Heime als Horrorhäuser entpuppt
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