Donnerstag, 1. Januar 2009

  • Gespanntes Warten auf die Bodentruppen

    Israelische Armee und Hamas rüsten für Kampf

    Am Rande des Gazastreifens warten nach israelischen Rundfunkangaben zahlreiche Bodentruppen auf den Einmarschbefehl. Mehrere tausend Soldaten seien in Bereitschaft, darunter viele Reservisten. Der Bodeneinsatz mit starken Verbänden solle nach Vorstellung der Armee heftig und kurz sein. Die israelische Luftwaffe setzte unterdessen die Angriffe im Gazastreifen fort.

    Gespanntes Warten auf die Bodentruppen
  • USA übergeben Grüne Zone an Iraker

    Gebiet in Bagdad als Symbol für die Besatzung

    Mit dem Ablauf eines UN-Mandats haben die USA am Neujahrstag die Kontrolle über die so genannte Grüne Zone in Bagdad offiziell an den Irak übergeben. Irakische Regierungsvertreter begingen die Übernahme am Morgen im Palast des früheren Diktators Saddam Hussein, US-Vertreter nahmen an der Zeremonie nicht teil. Die Grüne Zone mit ihren Regierungs- und Botschaftsgebäuden ist das bestbewachte Gebiet in Bagdad und Symbol für die US-Besatzung im Irak.

    USA übergeben Grüne Zone an Iraker
  • Österreich sitzt im höchsten UN-Gremium

    Für zwei Jahre Mitglied des Weltsicherheitsrates

    Österreich gehört nun für zwei Jahre dem Weltsicherheitsrat an. Botschafter Mayr-Harting vertritt die Alpenrepublik im höchsten Gremium der UNO. Österreich war bereits 1973/74 und 1991/92 nicht-ständiges Mitglied. Bei der Wahl zu den zwei frei gewordene Sitze für die Gruppe "Westeuropäische Länder und andere" hatten die Türkei und Österreich im Oktober das Rennen gemacht.

    Österreich sitzt im höchsten UN-Gremium
  • Aufstand der Taliban weitete sich 2008 aus

    Bisher höchste Zahl von getöteten US-Soldaten

    Der anhaltende Aufstand in Afghanistan hat 2008 so viel US-Soldaten wie nie zuvor das Leben gekostet. Die US-Streitkräfte zählten 151 Tote in den eigenen Reihen. Sieben Jahre nach dem gewaltsamen Sturz des Taliban-Regimes im Gefolge der Terroranschläge vom 11. September sind 32.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert. Der künftige US-Präsident Barack Obama will diese Truppenstärke noch weiter erhöhen.

    Aufstand der Taliban weitete sich 2008 aus
  • Silvesterparty endet mit Horror-Feuerwerk

    60 Tote bei Fest in einem Nachtclub in Bangkok

    Tödliches Ende einer Silvesterfeier: Bei einem Brand in einem Nachtclub in Bangkok sind mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag wurden zudem mindestens 212 Menschen verletzt. Sie wurden mit Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen in mehrere Krankenhäuser in Bangkok gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge wurde der Brand vermutlich durch ein Feuerwerk ausgelöst.

    Silvesterparty endet mit Horror-Feuerwerk
  • Islanders rutschen mit Sieg ins neue Jahr

    Pöck-Club bestätigt bei 4:2 den Aufwärtstrend

    Die New York Islanders haben ein aus ihrer Sicht miserables NHL-Jahr zumindest versöhnlich beendet. Der Club des österreichischen Teamverteidigers Thomas Pöck gewann zum Jahresausklang gegen die Florida Panthers 4:2 und bewies damit weiter Aufwärtstrend. Das Team aus Long Island holte in den vergangenen vier Spielen mit zwei Siegen und einer Niederlage nach Verlängerung dreimal Punkte, nachdem es zuvor zehnmal als Verlierer vom Eis gegangen war.

    Islanders rutschen 
mit Sieg ins neue Jahr
  • Barroso spricht Prag sein Vertrauen aus

    Präsident der Komission hält Rede im Fernsehen

    Der Präsident der EU-Komission, Jose Manuel Barroso, ist sich sicher, dass der tschechische EU-Vorsitz erfolgreich wird. "Ich habe absolutes Vertrauen, dass der tschechische EU-Vorsitz mit Erfolg zu Ende gehen wird", betonte Barroso in einer ausgestrahlten Ansprache im öffentlich-rechtlichen tschechischen Fernsehen.

    Barroso spricht Prag sein Vertrauen aus
  • "Das Beste an 2008 ist, dass es vorbei ist"

    New Yorker Wall Street erlebte Horror-Jahr

    Die US-Börsen haben 2008 das schlimmste Jahr seit der Weltwirtschaftskrise 1931 erlebt. Der weltweit bekannteste Leitindex Dow Jones erlitt einen Verlust von fast 34 Prozent. Der Anstieg von 1,25 Prozent auf 8776,39 Punkte am letzten Tag des Jahres fiel da nicht mehr ins Gewicht. "Das Beste an diesem Horrorjahr ist, dass es vorbei ist", sagte ein Händler an der New Yorker Wall Street.

    "Das Beste an 2008 ist, dass es vorbei ist"
  • Verkaufsschlager in der Wirtschaftskrise

    Das Sparschwein erlebt seine Wiedergeburt

    Die US-Wirtschaft liegt darnieder, doch ein Artikel erlebt einen echten Aufschwung: das Sparschwein. Natürlich, denn die Leute wollten schließlich unbedingt ihr Geld zusammenhalten, sagt Erin Mara von Homebody, einem Geschenkartikelladen in der Hauptstadt Washington. Das Geldschwein als Symbol für Sparsamkeit dränge sich heutzutage eben geradezu auf als Geschenk. "Das ist ein echter Trend."

    Verkaufsschlager in der Wirtschaftskrise
  • Pühringer verzichtet auf "heiße Kartoffel"

    Gegen Fekters Vorstoß bei Asyl-Kompetenzen

    Gegen die von Innenministerin Fekter geplante Kompetenzerweiterung für die Landeshauptleute beim humanitären Bleiberecht hat sich der oberösterreichische Landeshauptmann Pühringer ausgesprochen. "Ich weiß nicht, wo der Fortschritt liegt, wenn man die heiße Kartoffel weiterreicht", sagte Pühringer. Diese "heikle Materie" solle bundeseinheitlich geregelt werden, meinte er.

    Pühringer verzichtet auf "heiße Kartoffel"
  • Das Neujahrsbaby 2009 kommt aus Wien

    Wurde 47 Sekunden nach Mitternacht geboren

    Seinen ersten Fototermin hat der kleine Hasan Cal, das Neujahrsbaby 2009, ganz verschlafen: Der Bub hatte 47 Sekunden nach Mitternacht im Kaiser-Franz-Josef-Spital der Stadt Wien das Licht der Welt erblickt. "Es ging alles ganz schnell. Ich kann es immer noch nicht glauben", sagte Mutter Özlem. Platz zwei im Neujahrsbaby-Ranking teilen sich Burgenland und Tirol: Um eine Minute nach Mitternacht wurden im Krankenhaus Oberwart Zwillingsschwestern geboren. Zur gleichen Zeit kam in Kufstein Lion Noel auf die Welt.

    Das Neujahrsbaby 2009 kommt aus Wien
  • Ronaldo flirtet nicht länger mit Real Madrid

    Stürmer-Star bekräftigt Verbleib in Manchester

    Der portugiesische Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat erneut bekräftigt, seinem Club Manchester United die Treue zu halten. "Die Leute haben über mich im Sommer gesprochen, aber das ist normal nach dem, was ich geleistet habe. Was nun gesprochen wird ist aber nicht wahr", meinte Europas Fußballer des Jahres in einem auf der Club-Homepage veröffentlichtem Interview zu den zuletzt wieder aufgekommenen Spekulationen über einen Wechsel zu Real Madrid.

    Ronaldo flirtet nicht
länger mit Real Madrid
  • Schwere Unfälle durch Silvesterkracher

    Fazit eines Polizisten: "So schlimm war es noch nie"

    In Österreich haben sich auch heuer wieder zahlreiche zum Teil schwere Unfälle in Folge der Silvester-Knallerei ereignet. In den meisten Fällen war unsachgemäßer Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen die Ursache. In der Steiermark schoss sich ein Techniker im Bezirk Judenburg beim Hantieren mit einer Waffe in den Bauch. Für Oberösterreich zog ein Polizist Bilanz nach der Nacht: "So schlimm war es noch nie."

    Schwere Unfälle durch Silvesterkracher
  • Randalierer bei Berlins Silvesterfeier

    Große Menschenmenge attackiert Polizeiwache

    In der Silvesternacht haben Randalierer die Polizeiwache im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg angegriffen. Zunächst hätten rund 500 Menschen in der Schönhauser Allee einen Streifenwagen mit Feuerwerkskörpern beworfen und Fenster einer Straßenbahn zerstört, wie Polizeisprecher Frank Millert sagte. Die Gruppe sei später auf bis zu 1.000 vor allem junger Menschen angewachsen.

    Randalierer bei Berlins Silvesterfeier
  • Verkehrstote sinken weiter auf Rekordtief

    Niedrigste Zahl seit Beginn der Aufzeichnung

    678 Menschen mussten im vergangenen Jahr ihr Leben auf Österreichs Straßen lassen. Mit den vom Innenministerium veröffentlichten Daten konnte erneut die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1950 verzeichnet werden, erklärte Innenministerin Maria Fekter.

    Verkehrstote sinken weiter auf Rekordtief
  • Miller, Matt & Co im Moskauer Rampenlicht

    Ski-Stars weihen Piste in Russlands Hauptstadt ein

    Für einen Elite-Teil der alpinen Ski-Herren beginnt das Jahr 2009 nicht erst in Zagreb, sondern schon heute unter Flutlicht in Moskau. In der russischen Millionen-Metropole findet ein mit 200.000 Dollar (143.709 Euro) dotierter Promotion-Bewerb für den Skisport sowie Olympia 2014 in Sotschi statt, in dem 16 Herren auf einer riesigen Rampe vor der Universität in Form eines Parallel-Slaloms um einen Siegerscheck von 30.000 Dollar (21.556 Euro) fahren. 30.000 Zuschauer werden bei freiem Eintritt erwartet, der Bewerb wird in Russland live im TV übertragen.

    Miller, Matt & Co im
Moskauer Rampenlicht
  • Wolfang Loitzl fängt Ammann Airlines ab

    Steirer siegt in Garmisch vor Schweizer Favoriten

    Der Steirer Wolfgang Loitzl hat das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gewonnen und mit seinem ersten Weltcup-Sieg auch die Gesamtführung in der Vierschanzen-Tournee übernommen. Der 28-jährige Steirer löste den zweitplatzierten Schweizer Simon Ammann, der den Aufakt in Oberstdorf gewonnen hatte, mit 0,5 Punkten Vorsprung an der Spitze ab. Tagesdritter wurde der Finne Harri Olli.

    Wolfang Loitzl fängt
Ammann Airlines ab
  • Rückendeckung für Liverpools 'Raufbold'

    Verein sichert Gerrard volle Unterstützung zu

    Englands Fußballstar Steven Gerrard, nach einer Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt, ist bei seinem Club Liverpool FC wieder ins Training eingestiegen. Coach Rafael Benitez sicherte seinem Mannschaftskapitän dabei seine volle Unterstützung zu. "Steven ist unser Kapitän und ein Schlüsselspieler für uns. Aber mehr als das, ich kenne ihn als einen netten Menschen", betonte Benitez. Er werde Gerrard helfen, seinen Namen wieder reinzuwaschen.

    Rückendeckung für
Liverpools 'Raufbold'
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