Samstag, 10. Mai 2008

  • Studenten greifen Team unter die Arme

    Helfen bei Analyse der Gegner. Dossier an Hicke

    Das von Studenten der Sportwissenschaft initiierte und vom Wissenschaftsministerium geförderte "Daten-Recherche-Projekt" zur Unterstützung des österreichischen Nationalteams bei der EURO 2008 trägt Früchte. Teamchef Josef Hickersberger ist bereits im Besitz eines viele Seiten starken Dossiers über EM-Gruppengegner Kroatien, dessen zehn jüngste Länderspiele intensiv analysiert wurden.

    Studenten greifen Team unter die Arme
  • Ötsch muss laut ÖIAG nicht zurücktreten

    Al Jaber fühlt sich jedoch "in die Irre geführt"

    ÖIAG-Chef Peter Michaelis dementiert die kolportierte Auffassung, dass der Investor Mohamed Bin Issa Al Jaber als eine Bedingung für seine Rückkehr zum zugesagten und dann zurückgezogenen Investment in die AUA den Rücktritt von AUA-Chef Alfred Ötsch verlange. "Der Scheich fordert nicht den Kopf von Alfred Ötsch", unterstrich Michaelis im Ö1-"Mittagsjournal".

    Ötsch muss laut ÖIAG
nicht zurücktreten
  • Demokraten setzen zunehmend auf Obama

    Erstmals mehr Super- Delegierte als Clinton

    Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat erstmals mehr Superdelegierte hinter sich als seine Rivalin Hillary Clinton. Vier weitere dieser Parteifunktionäre, die bei ihrer Abstimmung auf dem Nominierungsparteitag freie Hand haben, stellten sich nun hinter den Senator aus Illinois. Darunter waren auch zwei Delegierte der Jungferninseln, die bisher Clinton unterstützt hatten.

    Demokraten setzen zunehmend auf Obama
  • Fernsehcouch statt Sportplatz bevorzugt

    "Zappen" beliebtetes Hobby der Österreicher

    Fernsehen bleibt die liebste Freizeitbeschäftigung der Österreicher. Eine repräsentative Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market" im März bei 510 Personen brachte den selben Spitzenreiter wie eine Umfrage 2004. Auch die Plätze am Ende der Liste mit 47 Möglichkeiten blieben gleich: Sich ehrenamtlich zu betätigen und bei Sportveranstaltungen mitzuarbeiten, interessiert die wenigsten.

    Fernsehcouch statt Sportplatz bevorzugt
  • "PS-Doping": Ferrari steht unter Verdacht

    Mit Tricks zu mehr Motor- Leistung? Beweise fehlen.

    Die Formel-1-Dominanz von Ferrari hat nicht nur Be-, sondern auch Verwunderung bei der Konkurrenz ausgelöst. Nun steht die Scuderia im Verdacht, sich mit Tricks eine größere Motorleistung verschafft zu haben. Beweise gegen unerlaubtes "PS-Doping" gibt es aber nicht.

    "PS-Doping": Ferrari steht unter Verdacht
  • Die Formel 1 lacht über Lewis Hamilton

    Misslungener PR-Auftritt als schwebende Gottheit

    Die Formel 1 lacht derzeit über einen misslungenen PR-Auftritt von Jungstar Lewis Hamilton. Der McLaren-Fahrer musste vor dem Türkei-Grand Prix im Auftrag seines Sponsors Vodafone den antiken Gott Apollo mimen und an Seilen aufgehängt im feuerfesten und mit Sponsoren vollgepflasterten Rennanzug von der Decke schweben und einen Streit schlichten.

    Die Formel 1 lacht über Lewis Hamilton
  • Burgenland: Bilic auf Inspektionsreise

    Von Bedingungen in Bad Tatzmannsdorf angetan

    Zum letzten Mal vor der EURO hat Kroatiens Teamchef Slaven Bilic in Bad Tatzmannsdorf das EM-Mannschaftsquartier seiner Truppe inspiziert. Der 39-Jährige zeigte sich mit den Bedingungen zufrieden, wollte sich mit sportlichen Prognosen aber nicht zu weit nach vorne wagen.

    Burgenland: Bilic
 auf Inspektionsreise
  • Referendum trotz Unwetterkatastrophe

    Internationale Kritik wegen Volksabstimmung

    Eine Woche nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" mit zehntausenden Toten hat in Burma ungeachtet schärfster internationaler Kritik das von der Militärjunta angeordnete Verfassungsreferendum begonnen. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte das Regime vergeblich aufgerufen, die Volksabstimmung später durchzuführen. Nur in den Katastrophengebieten wurde sie um zwei Wochen verschoben.

    Referendum trotz Unwetterkatastrophe
  • Gedenktag der Nazi- Bücherverbrennung

    Mai 1933: "Aktion wider den undeutschen Geist"

    Es war ein regnerischer Abend in weiten Teilen Deutschlands und dennoch schossen auf zentralen Plätzen Flammen hoch empor. Der 10. Mai 1933 ist als Tag der Bücherverbrennung in die Geschichte eingegangen. Zehntausende von Büchern wurden allein in dieser Nacht ein Raub der Flammen. Zweifelsfrei belegt sind Verbrennungen in 22 Städten. Von Anfang März bis Ende August waren es mehr als 70 Aktionen. In manchen Orten wurden sogar mehrere Male Bücherberge entzündet, etwa in Heidelberg, Braunschweig, Hamburg und München. Die ritualisierten Feiern mit Fackelzügen am 10. Mai waren der Schlussakkord der "Aktion wider den undeutschen Geist", den das Hauptamt für Presse und Propaganda der Deutschen Studentenschaft wochenlang vorbereitet hatte.

    Gedenktag der Nazi- Bücherverbrennung
  • Kärnten: Mann mit Rollstuhl verunglückt

    Auf abschüssiger Straße ins Schleudern geraten

    Ein 40 Jahre alter Kärntner Rollstuhlfahrer ist in seiner Heimatgemeinde Dellach im Drautal (Bezirk Spittal) bei einer Spazierfahrt tödlich verunglückt. Laut Polizeiangaben kam der Mann mit seinem Rollstuhl auf einer abschüssigen Gemeindestraße ins Schleudern. Bei dem anschließenden Sturz erlitt er tödliche Kopfverletzungen.

    Kärnten: Mann mit Rollstuhl verunglückt
  • Bücherverbrennung 1933 in Deutschland

    Vom NS-Terror betroffene Autoren und ihre Werke

    Am Abend des 10. Mai 1933 verbrannten die Nazis in Deutschland zum Abschluss ihrer "Aktion wider den undeutschen Geist" in Berlin und an anderen Orten die Bücher von rund 130 Autoren. Auf den schwarzen Listen mit "zersetzendem Schrifttum" standen unter anderem die Werke von:

    Bücherverbrennung 1933 in Deutschland
  • Milizen der Hisbollah ziehen Stellungen ab

    Ziviler Ungehorsam im Libanon wird fortgesetzt

    Nach drei Tagen schwerer Kämpfe in Beirut hat die schiitische Hisbollah-Miliz mit dem Abzug ihrer bewaffneten Anhänger aus der libanesischen Hauptstadt begonnen. "Unsere Anhänger haben begonnen, sich aus den Straßen von Beirut zurückzuziehen", sagte ein Vertreter der mit der Hisbollah verbündeten Amal-Partei. Zuvor hatte ein Amal-Abgeordneter erklärt, die Armee solle wieder die Kontrolle über Beirut erlangen. Er begrüßte zugleich die Entscheidung der Armee, die Maßnahmen auf Eis zu legen, mit denen die Regierung gegen die Hisbollah-Miliz vorgehen wollte. Ministerpräsident Fouad Siniora versicherte, der Staat werde der Hisbollah nicht unterliegen.

    Milizen der Hisbollah 
ziehen Stellungen ab
  • Militärparade: Panzer auf dem Roten Platz

    63. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland

    Russland hat den Sieg im Zweiten Weltkrieg über Hitler-Deutschland erstmals wieder wie zu sowjetischen Zeiten mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau gefeiert. Kampfflugzeuge donnerten am Freitag über das Zentrum der Hauptstadt und am Boden nahm der vor zwei Tagen vereidigte Präsident Dmitri Medwedew den Aufmarsch tausender Soldaten und modernster Waffensysteme ab. Die Demonstration militärischer Stärke war von seinem Vorgänger Wladimir Putin in einer seiner letzten Amtshandlungen als Staatschef angeordnet worden.

    Militärparade: Panzer
 auf dem Roten Platz
  • Gusenbauer hält Rede in Argentinien

    Engagiert sich für den Klimaschutz auf Spanisch

    Bundeskanzler Gusenbauer bricht vor dem EU-Lateinamerika-Gipfel von Lima kommende Woche eine Lanze für den Klimaschutz. In einem auf Spanisch gehaltenen Referat im "Club Europeo" von Buenos Aires hielt der Bundeskanzler fest, dass die Frage der Klimaveränderung ein Problem darstelle, welches die Ebene der Nationalstaaten bereits weit übertreffe.

    Gusenbauer hält Rede in Argentinien
  • Galatasaray zum 17. Mal türkischer Meister

    Entthront Erzrivalen Fenerbahce als Champion

    Galatasaray Istanbul hat den 17. türkischen Meistertitel der Club-Geschichte unter Dach und Fach gebracht. Galatasaray bezwang am 34. und letzten Spieltag daheim Genclerbirligi Oftas 2:0 und entthronte damit den Titelverteidiger und Lokalrivalen Fenerbahce Istanbul.

    Galatasaray zum 17. Mal türkischer Meister
  • ÖFB-Team musste im Camp Wasser lassen

    Spieler erhielten Besuch von Doping-Kontrolloren

    Österreichs Nationalteam hat im Camp in Lindabrunn Besuch von den österreichischen Doping-Kontrolloren bekommen. Die Inspektoren hatten alle 20 aktuellen Kicker auf einer eigenen Liste durchnummeriert, Teamchef Josef Hickersberger, Assistent Andreas Herzog und Conditioning Coach Roger Spry nannten daraufhin Ziffern und die den jeweiligen Zahlen zugeteilten Spieler mussten zum Test antreten - zum Handkuss kamen vier Austrianer (Joachim Standfest, Ronald Gercaliu, Sanel Kuljic, Franz Schiemer) sowie zwei Rapidler (Stefan Maierhofer, Andreas Dober).

    ÖFB-Team musste im Camp Wasser lassen
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