Freitag, 25. April 2008

  • China: Seit '02 sechs Dialogrunden mit Tibet

    Bisher keine greifbaren Fortschritte erreicht

    Seit 2002 hat es bereits sechs Dialogrunden zwischen Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen Regierung gegeben. Es wurden aber keine greifbaren Fortschritte erzielt. Die letzte Runde war im Juni 2007. Unabhängige Quellen, die mit dem bisherigen Gesprächsverlauf vertraut sind, hegen den Verdacht, dass Chinas Regierung die Treffen vor allem dazu benutzt habe, nach außen Gesprächsbereitschaft zu zeigen, um Kritiker zu besänftigen und Zeit zu gewinnen. Aus Sicht des tibetischen Unterhändlers Lodi Gyaltsen Gyari schienen seine chinesischen Gesprächspartner nicht ernsthaft bei der Sache.

    China: Seit '02 sechs Dialogrunden mit Tibet
  • Parkinson-Krankheit oft genetisch bedingt

    Defekt des Erbguts vor 2.500 Jahren entstanden

    Bei der Parkinson-Krankheit üben genetische Faktoren offenbar einen stärkeren Einfluss aus als bisher bekannt. Selbst wenn in Familien nur eine Person von der Krankheit betroffen ist, sind Erbfaktoren daran oft beteiligt, wie zwei Studien zeigen. Etwa zehn Prozent der Parkinson-Erkrankungen treten gehäuft in bestimmten Familien auf. Bei den übrigen 90 Prozent sprechen Forscher von sporadischen Fällen, also ohne familiäre Häufung.

    Parkinson-Krankheit oft genetisch bedingt
  • Autobahnen spülen Geld in Asfinag-Kassa

    Mauteinnahmen legten 2007 um 14 Prozent zu

    Die Mauteinnahmen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen haben 2007 um 14 Prozent auf 1,44 Mrd. Euro zugelegt. Treibend dabei war die Lkw- und Busmaut mit einem Plus von 19,2 Prozent auf 984 Mio. Euro. Die Einnahmen aus der Pkw-Maut beliefen sich auf 441 Mio. Euro, eine Zunahme um 3,8 Prozent. Der Löwenanteil entfiel dabei auf die Vignette (322 Mio. Euro, plus 4 Prozent).

    Autobahnen spülen Geld in Asfinag-Kassa
  • Kapfenberg hält den 5-Punkte-Vorsprung

    Bad Aussee fix aus der Red-Zac-Liga abgestiegen

    Der SV Kapfenberg hat seinen Fünfpunkte-Vorsprung in der Fußball-Red-Zac-Erste-Liga mit einem 4:1-Heimsieg in Runde 28 gegen Parndorf gewahrt. Im Verfolger-Duell erhielt sich Austria Lustenau mit einem 2:1 im Stadt-Derby die Titelchance und warf den nun neun Zähler zurückliegenden FC Lustenau damit wohl gleichzeitig aus dem Titelrennen. Es sind noch fünf Runden zu spielen.

    Kapfenberg hält den 5-Punkte-Vorsprung
  • Iran: Zweite Runde der Parlamentswahl

    Stärkung erwartet für die konservative Mehrheit

    Sechs Wochen nach der ersten Runde haben die Iraner in einer Stichwahl über die noch freien Parlamentssitze entschieden. Dabei wurde erwartet, dass die Konservativen ihre Mehrheit weiter ausbauen. Im ersten Wahlgang am 14. März waren 82 der insgesamt 290 Abgeordnetensitze nicht besetzt worden, weil keiner der Kandidaten die erforderlichen 25 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen konnte. Die US-Regierung hatte die Ergebnisse der ersten Runde bereits im Voraus als "frisiert" bezeichnet. Die Wahlbeteiligung war offenbar niedriger als bei der ersten Runde, wo sie über 60 Prozent lag.

    Iran: Zweite Runde der Parlamentswahl
  • Houston Rockets halten sich im Rennen

    NBA: Auch Wizards und Raptors schlagen zurück

    Die Houston Rockets haben ihre Chance im Play-off der National Basketball Association (NBA) am Leben erhalten. Nach zwei Heimniederlagen zum Auftakt der "best of seven"-Serie gegen die Utah Jazz siegten die Texaner in Salt Lake City 94:92. Rockets-Star Tracy McGrady erzielte 27 Punkte und sieben Assists. In der gesamten regulären Saison hatte Utah lediglich vier Heimniederlagen kassiert.

    Houston Rockets halten sich im Rennen
  • McCain bemüht sich um Distanz zu Bush

    Republikanische Erblast wiegt derzeit schwer

    Gut sechs Monate vor der US-Präsidentschaftswahl geht der republikanische Kandidat John McCain auf Distanz zum unpopulären Amtsinhaber George W. Bush. Bei einem Besuch in New Orleans übte der Senator scharfe Kritik am Krisenmanagement der Regierung nach dem Hurrikan "Katrina" im August 2005.

    McCain bemüht sich um Distanz zu Bush
  • UNO braucht Hilfe im Kampf gegen Hunger

    Welternährungsprogramm braucht 177 Mio. Euro

    Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat die internationale Gemeinschaft um Soforthilfen im Kampf gegen die Hungerkrise gebeten. Wenn die internationale Gemeinschaft in den kommenden Wochen nicht 280 Millionen Dollar (177 Millionen Euro) bereitstelle, müsse die Versorgung der Bedürftigen eingeschränkt werden, sagte WFP-Exekutivdirektorin Josette Sheeran. Die Preise für Grundnahrungsmittel explodieren. In Thailand kostete eine Tonne Reis erstmals mehr als 1.000 Dollar. Um Hamsterkäufen vorzubeugen, hat die US-Supermarktkette Wal-Mart Reis rationiert.

    UNO braucht Hilfe im Kampf gegen Hunger
  • Russland verstärkt Druck auf Georgien

    Moskau droht mit Einsatz von militärischen Mitteln

    Im Streit um die von Georgien abtrünnige Region Abchasien haben sich Moskau und Tiflis gegenseitig eine Militarisierung der Konfliktzone vorgeworfen. Georgien ziehe seit Tagen Truppen zusammen und sei zu einem Militärschlag innerhalb weniger Stunden in der Lage. Das sagte der zuständige Diplomat im russischen Außenministerium, Waleri Kenjaikin, laut der Agentur Interfax in Moskau. Russland habe Hinweise, dass Georgien seine Streitkräfte in erhöhte Gefechtsbereitschaft versetzt habe.

    Russland verstärkt Druck auf Georgien
  • Ryanair protestiert gegen Alitalia-Hilfe

    Italienische Regierung schmiedet Hilfsplan

    Der Low-Cost-Carrier Ryanair hat die EU-Kommission aufgefordert, die "illegalen Staatshilfen" im Wert von 300 Mio. Euro zu stoppen, die Alitalia dank eines Überbrückungskredits der italienischen Regierung erhalten wird. Diese Staatshilfe sei wettbewerbsverzerrend, protestierte die Airline.

    Ryanair protestiert gegen Alitalia-Hilfe
  • Drückende Probleme der Österreicher

    Angst um Pensionen ist unsere größte Sorge

    Die Sicherheit der staatlichen Pensionen ist die größte Sorge der Österreicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market". "Aufsteiger" unter den drückendsten Problemen sind die Angst vor politischem Radikalismus, die Flüchtlings- und Asylantenfrage sowie, ob in Zukunft genug Energie vorhanden sein wird.

    Drückende Probleme der Österreicher
  • Gazastreifen steht vor einer Katastrophe

    UNO muss Lieferungen von Lebensmittel stoppen

    Die Vereinten Nationen haben wegen eines akuten Benzinmangels die Nahrungsmittelhilfe für rund 650.000 palästinensische Flüchtlinge im Gazastreifen gestoppt. Dies gab das UNO-Hilfswerkes für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Währenddessen kündigte ein hoher Offizier der israelischen Armee eine direkte Treibstofflieferung an die UNRWA an.

    Gazastreifen steht vor einer Katastrophe
  • An Russlands Börse rollt der Rubel heftig

    FORMAT präsentiert den wachsenden Finanzplatz

    Als im Sommer 1998 Russlands Bankenkrise die Wirtschaft des Landes in eine tiefe Rezession schlittern ließ, hätte wohl niemand auf Russland als kommende Finanzmacht gesetzt. Heute, zehn Jahre später, ist das flächengrößte Land der Welt dank des schier unerschöpflichen Rohstoffreichtums das wohlhabende Zugpferd Osteuropas.

    An Russlands Börse rollt der Rubel heftig
  • China kündigt Dialog mit dem Dalai Lama an

    Westliche Welt erleichtert über Peking-Kehrtwende

    Unter internationalem Druck hat China eine überraschende Kehrtwende im Tibet-Konflikt vollzogen. Gut drei Monate vor Beginn der Olympischen Spiele kündigte die Regierung Gespräche mit einem Vertreter des tibetischen Oberhaupts Dalai Lama an. Westliche Staaten zeigten sich erleichtert über den Schritt. Die harte Haltung Chinas hatte Forderungen nach einem Olympia-Boykott ausgelöst und drohte nach den pro-tibetischen Protesten am Rande des Fackellaufs die Atmosphäre der Spiele zu vergiften.

    China kündigt Dialog mit dem Dalai Lama an
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