Dienstag, 1. Januar 2008

  • Unser Neujahrsbaby 2008 kommt aus Wien

    Erst 16-jährige Mutter brachte Brian zur Welt

    Das Rennen um das Neujahrsbaby 2008 hat Wien für sich entscheiden können: Präzise acht Sekunden nach Mitternacht wurde der kleine Brian im Krankenhaus Rudolfsstiftung geboren. Ein Kaiserschnitt bei der sehr jungen 16-jährigen Mutter aus Favoriten half dem kleinen Bub auf die Welt. Eine Minute nach Mitternacht war es in der Steiermark soweit, Schlusslicht ist das Burgenland, dort freute man sich erst um 5.02 Uhr über das erste Baby.

    Unser Neujahrsbaby 2008 kommt aus Wien
  • 8 Tote bei Kämpfen im Gaza-Streifen

    Olmert bereitet Israelis auf Jerusalem-Teilung vor

    Israels Regierungschef Ehud Olmert bereitet die Öffentlichkeit seines Landes auf eine künftige Doppelhauptstadt-Rolle Jerusalems im Rahmen einer Nahost-Friedensregelung vor. In einem Neujahrsinterview mit der "Jerusalem Post" sagte der Premier, alle Israelis müssten sich darüber im Klaren sein, dass selbst ihre engsten Verbündeten den Rückzug aus dem Westjordanland wünschten. Gleichwohl werde sich Israel nicht vollständig auf die Grenzen von 1967 zurückziehen. Olmert bezeichnete etwa die Siedlerstadt Maale Adumim im Westjordanland als "untrennbaren Teil" Israels. Im Gaza-Streifen kam es zuletzt zu schweren Zusammenstößen zwischen Anhängern der verfeindeten palästinensischen Organisationen Hamas und Fatah.

    8 Tote bei Kämpfen im Gaza-Streifen
  • 2007 weniger Tote durch Nahost-Konflikt

    "Niedrigste Opferzahlen seit sieben Jahren"

    Im Nahost-Konflikt sind im Jahr 2007 nach einem Bericht der israelischen Menschenrechtsorganisation B'tselem deutlich weniger Menschen getötet worden als in den Vorjahren. Danach starben 373 Palästinenser - 2006 waren es 657 - und 13 Israelis. Das seien die niedrigsten Opferzahlen seit sieben Jahren, teilte B'tselem am Montag in Jerusalem mit.

    2007 weniger Tote durch Nahost-Konflikt
  • Sri Lanka: Attentat auf Oppositionschef

    Regierungskritiker bei Gottesdienst erschossen

    Ein führender tamilischer Oppositionspolitiker ist in Sri Lanka während des Neujahrsgottesdienstes einem Attentat zum Opfer gefallen. Der ermordete Thyagaraja Maheshwaran gehörte der konservativen Vereinten Nationalpartei (UNP) an und hatte sich wiederholt kritisch über die Linie der Regierung zur Frage der tamilischen Minderheit geäußert.

    Sri Lanka: Attentat auf Oppositionschef
  • Dorner zur Sanierung der Krankenkassen

    Ärztekammer-Chef für Wertschöpfungsabgabe

    Ärztekammer-Präsident Walter Dorner fordert eine Wertschöpfungsabgabe zur Sanierung der finanziell angeschlagenen Krankenkassen. Heftige Kritik übt er an der Aussage von Bundeskanzler Gusenbauer, wonach es keine Finanzspritze des Bundes geben werde: "Entweder er hat schlechte Einflüsterer oder er begreift nicht, wie schlecht die Situation wirklich ist", sagte Dorner im Interview mit der APA.

    Dorner zur Sanierung
 der Krankenkassen
  • Ski: Maier verzichtet auf Adelboden-Rennen

    Schönfelder gibt in der Schweiz sein Comeback

    Hermann Maier verzichtet auf einen Start beim Weltcup-Riesentorlauf in Adelboden. Der Salzburger wird stattdessen unter Leitung von ÖSV-Coach Andreas Evers trainieren und sich auf die Speed-Highlights in Wengen (Abfahrt am 11. Jänner) und Kitzbühel (Super-G am 18. und Abfahrt am 19. Jänner) vorbereiten. Das bestätigte Maiers PR-Mann Walter Delle-Karth.

    Ski: Maier verzichtet auf Adelboden-Rennen
  • Schlierenzauer nach Sieg heim zur Familie

    Janne Ahonen enttäuscht nach verpasstem Triumph

    Gregor Schlierenzauer, der Sieger von Garmisch-Partenkirchen, wird den einzigen "Ruhetag" der 56. Vierschanzen-Tournee bei seiner Familie verbringen. Der 17-Jährige fuhr noch am Abend des Neujahrstages heim ins "Hotel Mama" in Fulpmes. "Dort werde ich die Batterien wieder aufladen", sagte der Tournee-Spitzenreiter.

    Schlierenzauer nach Sieg heim zur Familie
  • ÖSV-Doppelsieg bei Springen in Oberstdorf

    Dominator Morgenstern klar vor Schlierenzauer

    Nun hat auch Thomas Morgenstern seinen ersten Sieg bei der Vierschanzen-Tournee. Der 21-jährige Kärntner flog in Oberstdorf nach dem dritten Halbzeitrang mit zweimaliger Bestweite (136,5/141,5 m) zu seinem siebenten Saisonsieg. Vorjahrssieger Gregor Schlierenzauer (136,0/130,5), der als Führender ins Finale gestartet war, sorgte für einen ÖSV-Doppelsieg, hat im Rennen um den Tournee-Gesamtsieg aber schon 15,2 Punkte Rückstand. Der vierfache Tournee-Gewinner Janne Ahonen (FIN/16,9 zurück) wurde Dritter.

    ÖSV-Doppelsieg bei Springen in Oberstdorf
  • 'Im Notfall zahle ich die Strafe eben selbst'

    Pflege: OÖ-LH Pühringer legt sich mit Buchinger an

    Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer will nach Auslaufen der Pflegeamnestie allfällige Strafen offenbar um jeden Preis verhindern. "Bei uns wird sicher niemand gestraft - und wenn doch, soll sich die Person bei mir melden. Ich kann dann mit den Behörden reden. Wenn das nichts hilft, zahle ich die Strafe eben selbst."

    'Im Notfall zahle ich die Strafe eben selbst'
  • F1 erstmals seit 1990 ohne einen "Schumi"

    Königsklasse 2008 aber mit 5 deutschen Piloten

    Die Formel Schumacher ist passe - zumindest 2008. In diesem Jahr wird zum ersten Mal seit 1990 keiner der beiden PS-Brüder in der Formel 1 Rennen fahren. Kurioserweise wird Michael Schumacher aber auch über ein Jahr nach seinem Rücktritt als Testfahrer und Berater weiter für sein Lieblingsteam Ferrari aufs Gaspedal treten. Bei Ralf herrscht in dessen angekündigtem Jahr Pause dagegen vorerst völliger Leerlauf.

    F1 erstmals seit 1990
 ohne einen "Schumi"
  • Geiselbefreiung in Kolumbien gescheitert

    Regierung und Rebellen konnten sich nicht einigen

    Die geplante Freilassung von drei Geiseln in Kolumbien kommt vorerst nicht zustande. Die Guerilleros beschuldigten die kolumbianischen Streitkräfte, die vorgesehene Übergabe zu sabotieren. Der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe wies dies als Lüge zurück. Er äußerte die Vermutung, dass ein Dreijähriger, der zusammen mit seiner Mutter und einer weiteren Frau freigelassen werden sollte, nicht mehr in der Gewalt der Guerilleros sei.

    Geiselbefreiung in Kolumbien gescheitert
  • Vanek spielt am Neujahrstag Open Air

    Buffalo Sabres fordern Pittsburgh in Freiluftarena

    So wie für die österreichischen Skispringer beginnt auch für Thomas Vanek das Jahr 2008 gleich mit einem Saisonhöhepunkt. Österreichs Sportler des Jahres trifft am Neujahrstag mit seinem Club Buffalo Sabres im zweiten Freiluft-Spiel der NHL-Geschichte auf die Pittsburgh Penguins. Beim "Winter Classic" im Ralph-Wilson-Stadium von Buffalo, wo normalerweise der Football-Club Buffalo Bills seine Heimspiele austrägt, werden 73.000 Zuschauer für einen neuen NHL-Besucherrekord sorgen.

    Vanek spielt am Neujahrstag Open Air
  • '07 erstmals weniger als 700 Verkehrstote

    Niedrigste Bilanz seit Beginn der Aufzeichnung

    686 Verkehrstote im vergangenen Jahr - das bedeutet einen historischen Tiefststand. Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 sind in einem Jahr weniger als 700 Unfallopfer zu beklagen. Diese allerdings vorläufigen Zahlen veröffentlichte das Innenministerium am Neujahrstag. Ressortchef Günther Platter zeigte sich naturgemäß erfreut.

    '07 erstmals weniger als 700 Verkehrstote
  • 8 Tote bei Kämpfen im Gaza-Streifen

    Hintergrund: Feiern zum 43. Jubiläum der Fatah

    Bei blutigen Zusammenstößen zwischen Anhängern der verfeindeten palästinensischen Organisationen Fatah und Hamas sind im Gaza-Streifen nach neuesten Angaben mindestens acht Menschen umgekommen. Mehr als dreißig Menschen seien verletzt worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Fatah und Hamas beschuldigten sich gegenseitig, für den neuen Ausbruch der Gewalt verantwortlich zu sein. Die gewaltsamen Konfrontationen hatten bei Feiern der Fatah in Khan Younis im südlichen Teil des Küstengebiets begonnen. Die im Gaza-Streifen herrschende Hamas hatte Feiern zum 43. Gründungstag der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) zuvor verboten.

    8 Tote bei Kämpfen im Gaza-Streifen
  • 2008 wird das Leben bei uns wieder teurer

    Vor allem Mobilität und Krankenversicherung

    Der Jahreswechsel bringt eine Reihe Änderungen - teilweise wird das Leben wieder eine Spur teurer: Bahnfahren wird im Schnitt um 25 Prozent teurer. Neue Belastungen bringt auch die Erhöhung der Krankenversicherung um 0,15 Prozent. Entlastungen gibt es etwa durch die Deckelung der Rezeptgebühren mit zwei Prozent des Nettoeinkommens. Vorbei ist es mit der Amnestieregelung für illegale Pfleger.

    2008 wird das Leben bei uns wieder teurer
  • Tödlicher Sturz bei Silvesterparty in Wien

    28-Jähriger fiel vom 5. Stock auf die Fahrbahn

    Ein tödlicher Sturz hat sich in der Silvesternacht in Wien Meidling ereignet. Der 28-jährige Robert L., der in einer Dachgeschoßwohnung in der Zeleborgasse mit sieben weiteren Personen eine Silvesterparty feierte, fiel vom 5. Stock auf die Fahrbahn und zog sich tödliche Kopfverletzungen zu.

    Tödlicher Sturz bei Silvesterparty in Wien
  • England: Hodgson ist neuer Fulham-Trainer

    War zuletzt Teamchef der finnischen Nationalelf

    Der englische Fußball-Premier-League-Club Fulham hat Roy Hodgson als neuen Cheftrainer präsentiert. Der 60-Jährige ersetzt Lawrie Sanchez, der am 21. Dezember aufgrund zu schwacher Ergebnisse des Londoner Vereins gefeuert worden war.

    England: Hodgson ist neuer Fulham-Trainer
  • ÖSV-Team bei Heim- Springen mit 13 Mann

    Sextett mit Höllwarth ergänzt Weltcup-Gruppe

    Der ÖSV wird bei den Heimbewerben der Vierschanzen-Tournee in Innsbruck und Bischofshofen mit 13 Springern vertreten sein. Zum siebenköpfigen Weltcup-Team mit Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern an der Spitze kommt ein Sextett als nationale Gruppe. Mit dabei werden auch Martin Höllwarth (16. Tournee-Teilnahme) und Mario Innauer, der Sohn des ÖSV-Sportdirektors, sein.

    ÖSV-Team bei Heim-
 Springen mit 13 Mann
  • Wahlen in Pakistan offiziell verschoben

    Termin offen - Bhutto wollte Komplott enthüllen

    Die Parlamentswahlen in Pakistan werden definitiv nicht am 8. Jänner stattfinden. Ein neuer Wahltermin solle demnächst bekanntgegeben werden, sagte der Sekretär der zentralen Wahlkommission, Kanwar Dilshad, in Islamabad. Unter den gegenwärtigen Umständen sei es unmöglich, Wahlen abzuhalten. Der Chef der oppositionellen Muslim-Liga (PML-N), Ex-Premier Nawaz Sharif, beschuldigte Staatschef Pervez Musharraf, die Wahlkommission als Werkzeug zu missbrauchen, um die ihm nicht genehme Wahl zu verschieben. Die ermordete Oppositionsführerin Benazir Bhutto hatte nach Angaben ihrer Pakistanischen Volkspartei (PPP) am Tag des Attentats eine Pressekonferenz geplant, bei der sie Geheimdienst-Pläne zur Wahlfälschung aufdecken wollte.

    Wahlen in Pakistan offiziell verschoben
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