Zwei Postzusteller in Wien überfallen: Täter
wollten Auszahlungstag am Ersten nutzen

Gesuchte Kriminelle sind nach wie vor auf der Flucht

Zwei Briefträger sind Mittwoch früh in Wien Opfer von Raubüberfällen geworden. Einmal bedrohten zwei Männer einen Postzusteller in der Landstraße mit einem oder zwei Messern. Sie konnten mit einer Beute in unbekannter Höhe flüchten. Beim zweiten Überfall in Rudolfsheim-Fünfhaus war eine Briefträgerin das Opfer. Der Täter war mit einer Faustfeuerwaffe ausgerüstet, machte jedoch keine Beute. Bei keinem Überfall wurde jemand verletzt, teilte die Polizei mit.

Die 25- bis 30-jährigen Täter, die den Briefträger in einem Stiegenhaus in der Salmgasse 21 in der Landstraße überfielen, waren mit ein oder zwei Messern bewaffnet, genau konnte das das Opfer nicht mehr sagen. Nachdem sie die Beute in unbekannter Höhe in den Händen hielten, drängten sie den Postangestellten in den Lift, drückten auf den Knopf für den zweiten Stock und ließen ihr Opfer allein hinauf fahren. In der Zwischenzeit flüchteten die Kriminellen.

Keine Beute machte hingegen jener Räuber, der eine 40-jährige Briefträgerin in der Einfahrt eines Wohnhauses in der Johnstraße in Rudolfsheim-Fünfhaus überfiel. Der etwa 25 Jahre alte Mann bedrohte die ihm laut Polizei körperlich überlegene Frau mit einer Faustfeuerwaffe zur Herausgabe des Gelde. Als ihm die Postzustellerin klar machte, dass sie kein Bargeld mit sich führte, fesselte der schmächtige Räuber die Frau mit Handschellen ans Stiegengeländer und gab ohne Beute Fersengeld. Laut Personenbeschreibung ist der Täter nicht größer als 1,60 bis 1,70 Meter und sehr mager. Er war mit einer grauen Jacke bekleidet. (apa/red)