Zwei Frachter im Ärmelkanal zusammen-gestoßen: Chemiefrachter leck geschlagen

Chemikalien sind aber offenbar nicht ausgelaufen

Beim Zusammenstoß mit einem Schüttgutfrachter ist am Dienstag im Ärmelkanal ein Chemiefrachter leck geschlagen. Die 22 Mann Besatzung seien von der britischen Küstenwacht mit Hubschraubern gerettet worden, teilte die Meerespräfektur von Cherbourg (Normandie) mit. Der auf den Marschallinseln registrierte Chemiefrachter habe schwere Schlagseite.

Die beiden Schiffe waren auf der gleichen Route vor der normannischen Küste unterwegs, als sie bei starkem Seegang 92 Kilometer westlich von Cherbourg zusammenstießen. Der Chemiefrachter hat 10.000 Tonnen Phosphorsäure geladen. Das auf Malta zugelassene zweite Schiff hat 21 Mann Besatzung und 26.000 Tonnen Phosphate an Bord. Es ist anscheinend nicht so schwer beschädigt.

(apa)