Zuhause ist es doch am schönsten: Österreicher urlauben am liebsten im Land

Zahl der Reisen ging im Vorjahr um 1,8 % zurück Auslandsurlaube führen meistens nach Italien

Zuhause ist es doch am schönsten: Österreicher urlauben am liebsten im Land © Bild: APA/Techt

Im Vorjahr waren die Österreicher weniger reisefreudig. Die Urlaubsreisen sind nach dem Rekordjahr 2009 um 1,8 Prozent zurückgegangen. Kurzurlaube im Ausland haben dafür deutlich zugelegt (+14,9 Prozent). Geschäftsreisen sind hingegen um 21,3 Prozent eingebrochen, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.

2010 unternahmen die Österreicher ab 15 Jahren rund 16,89 Millionen Urlaubsreisen, am liebsten im eigenen Land. Rund die Hälfte aller Reisen wurde in Österreich verbracht, wobei die Inlandsurlaube im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent zurückgegangen sind. Dafür sind die Österreicher öfter ins Ausland gefahren (+2,7 Prozent).

Wenn die Österreicher auf Urlaub fahren, dann zieht es sie noch immer am häufigsten nach Italien, gefolgt von Deutschland, Kroatien und Spanien. Jede zehnte Reise ging weiter in die Ferne (außerhalb Europas und der Türkei). Die Hauptreisezeit war wenig überraschend das dritte Quartal (Juli bis September), in diesen Zeitraum fielen mehr als ein Drittel aller Urlaubsreisen.

Aktivurlaube am beliebtesten
Bei den Urlaubsmotiven führten 2010 erstmals Aktivurlaube (20,9 Prozent) das Ranking an. Reisen innerhalb Österreichs wurden vor allem aktiv für sportliche Betätigung genutzt (30,5 Prozent), aber auch Verwandten- und Bekanntenbesuche (23,7 Prozent) und Erholung (19,9 Prozent) waren wichtige Gründe für Inlandsreisen. Im Ausland dominierten Kultur, Besichtigung und Städteurlaube (29,5 Prozent), gefolgt von Strand- und Badeaufenthalten (19,9 Prozent) sowie Verwandten- und Bekanntenbesuchen (16,0 Prozent).

Die Geschäftsreisen sind im Jahr 2010 um 21,3 Prozent auf 3,22 Mio. zurückgegangen. Etwas mehr als die Hälfte der Businesstrips fand im Inland statt, 76,9 Prozent dauerten nicht länger als drei Nächte. Die Mehrzahl der Auslandsgeschäftsreisen ging nach Deutschland.

(apa/red)

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