Zugsunglück in Niederösterreich: Pferde auf Gleisen umgefahren und getötet

Eilzug konnte trotz Notbremsung nicht mehr halten

Zwei Pferde wurden am Samstag bei einem Zugsunfall im Haltestellenbereich des Bahnhofes von Neubau-Kreuzstetten (Bezirk Mistelbach) in Niederösterreich getötet, ein drittes schwer verletzt. Die Tiere waren auf den Gleisen von einem Eilzug erfasst worden, der trotz einer Notbremsung nicht mehr rechtzeitig halten konnte. Menschen kamen laut Sicherheitsdirektion NÖ nicht zu Schaden.

Als der Lockführer die drei Pferde im Haltestellenbereich Neubau-Kreuzstetten auf den Geleisen der S2 bemerkte, gab er Pfeifsignale ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Die Garnitur kam nach 140 Metern zum Stehen, dennoch wurden alle drei Pferde von der Bahn erfasst.

An dem Zug entstand nach Auskunft des Lenkers kein Schaden. Die Garnitur konnte nach Aufhebung der Sperre die Fahrt in Richtung Wien fortsetzten. Die drei Pferde dürften auf Grund eines nicht geschlossenen Gartentores auf die Gleise gelangt sein. Fremdverschulden wurde nicht erhoben. (apa/red)