Zahlen und Fakten zur UEFA-Champions-League: Modus, Regeln, Preisgelder

Kein "Silver Goal" in der K.o.-Phase mehr PLUS UMFRAGE: Wer gewinnt die Champions League?

Zahlen, Daten, Fakten. Alles was sie zu Europas prestigeträchtigstem Bewerb wissen müssen:

Die acht Gruppen-Sieger und -Zweiten erreichen das Achtelfinale, die Gruppen-Dritten spielen im UEFA-Cup weiter, die Letzten scheiden aus. Danach geht es im K.o.-System weiter. Im Achtelfinale wird ein Gruppen-Sieger einem Gruppen-Zweiten zugelost und tritt zunächst auswärts an. Vereine aus der selben Gruppe werden nicht zueinander gelost, ebenso wenig Mannschaften aus dem selben Land. Im Viertel- und Halbfinale wird ohne Beschränkungen gelost.

REGELN: Das "Silver Goal" in der K.o.-Runde ist abgeschafft. Es gilt wieder die traditionelle Regel, wonach unter Berücksichtigung der Auswärtstor-Regel ein Spiel bei Gleichstand um zwei Mal 15 Minuten verlängert wird. Bleibt die Verlängerung torlos, kommt es zum Elfmeterschießen.

KADER: Bis zum 1. September mussten die Vereine in einer "Liste A" 25 Spieler melden. Bis zum 1. Februar 2005 darf jeder Klub aus dieser Liste drei Spieler austauschen, wobei die nachgemeldeten Spieler in der laufenden Saison noch keinen Europacup-Einsatz haben dürfen. Außerdem dürfen Vereine unbegrenzt Spieler der Jahrgänge 1983 und jünger aufbieten, wenn diese seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen beim jeweiligen Verein sind. Hat ein Klub auf Grund von Verletzung und Krankheit nur noch einen Torhüter zur Verfügung, darf jederzeit ein Keeper nachgemeldet werden.

STRAFEN: Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, außerdem nach der fünften und siebenten Verwarnung. Nach einem Platzverweis entscheidet die UEFA über das Strafmaß (mindestens ein Spiel). Sperren und Gelbe Karten werden bei einem Wechsel von der Champions League in den UEFA-Cup mitgenommen.

GELD: Wie im Vorjahr werden an die 32 Teams rund 430 Mio. Euro ausgeschüttet, die sich jeweils zur Hälfte aus Prämien und Geld aus dem TV-Pool zusammensetzen. 3,7 Mio. Euro hat jeder Klub als Antrittsgeld bereits sicher, jeder Sieg in den Gruppenspielen bringt weitere 330.000 Euro. Der Einzug ins Achtel- (1,7 Mio.), Viertel- (2) und Halbfinale (2,7) wird ebenfalls honoriert. Der Champions-League-Gewinner bekommt weitere 6,6 Mio. Euro, für den unterlegenen Finalisten gibt es immerhin noch vier Millionen Euro. Dazu kommen die Ausschüttungen aus dem TV-Pool, an dem die Vereine gemäß der Lukrativität ihres heimischen Fernsehmarktes profitieren.

ÖSTERREICH: Die Eliteliga geht nach dem Scheitern des GAK an Liverpool in der Qualifikation bereits zum vierten Mal ohne ÖFB-Klub über die Bühne. Bisher letzter ÖFB-Teilnehmer war Sturm Graz in der Saison 2000/01, davor waren die Grazer schon 1998/99 und 1999/2000 in der Champions League im Einsatz. Weitere rot-weiß-rote Vertreter im prestigeträchtigsten europäischen Klub-Bewerb waren Salzburg (1994/95) und Rapid (1996/97).

FERNSEHEN: Premiere überträgt alle 125 Spiele live und bietet außerdem Konferenzschaltungen an. Der ORF zeigt insgesamt 13 Partien der Königsklasse (jeweils eine pro Runde in der sechs Runden umfassenden Gruppenphase, jeweils zwei im Achtel-, Viertel- und Semifinale sowie das Endspiel am 25. Mai in Istanbul) live und bietet weiters umfassende Zusammenfassungen von den übrigen Spielen an.
(apa/red)