Nachdem sich New Yorks einstiger Paraderegisseur Woody Allen in den vergangenen Jahren unter anderem Barcelona, London, Paris und zuletzt Rom als Kulisse für seine Filme ausgesucht hat, will Israel den Filmemacher nun überzeugen, für sein nächstes Projekt Jerusalem als Standort zu wählen.
Präsident Shimon Peres und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat werfen sich hierfür sogar persönlich in die Bresche. Peres habe sich im März mit Allen getroffen, um ihn zu ermutigen, einen Film in Israel zu drehen, bestätigte ein Sprecher der AFP. Auch Bürgermeister Barkat hat sich mit dem Regisseur sowie der einstigen Allen-Muse Diane Keaton vor einigen Monaten in Manhattan zum Essen getroffen, so sein Sprecher.
Der Filmfonds von Jerusalem liege mit seinen maximal 400.000 Dollar pro Werk, das in der Heiligen Stadt gedreht wird, zwar weit unter einem Allen-Budget. Zugleich dürfe man die steuerlichen Vorteile und die vorhandene Infrastruktur nicht unterschätzen, weshalb man weiterhin hoffe, den Satiriker für einen Jerusalem-Einsatz gewinnen zu können. Die Idee werde von Woody Allen jedenfalls in Betracht gezogen, weshalb man hoffe, das Projekt bei einer erneuten US-Reise Ende des Jahres auf Schiene zu setzen, so der Bürgermeister-Sprecher.
