Wiener Wiesn 2012 von

O'gschlagn samma!

Chmelar, Mausi, Knauss & Co. beim Fasslanstich im Prater.

  • Start der Wiener Wiesn
    Bild 1 von 11 © Bild: APA/dpa/Leonhardt

    Stadtrat Michael Ludwig (r.) und Ex-Skirennläufer Hans Knauss eröffnen das Fest mit dem Fasslanstich.

Die Wiener Wiesn geht in die zweite Runde: NEWS.AT war beim Fasslanstich auf der Kaiserwiese mit dabei. Außerdem: Was sie beim elftägigen Wiener Pendant zum Münchner Oktoberfest alles erwartet.

Unter dem Motto "Alt trifft neu" zogen Wiesn-Gastronomen samt ihren Mitarbeitern, Blumenwägen, Pferdekutschen sowie einem Team der MA48, das einen "Kübel-Tanz" zeigte, vom Praterstern bis ins Festgelände. Kurz vor der offiziellen Eröffnung um 15.00 Uhr schlug Ex-Skirennläufer Hans Knauß das erste Fass an.

© Video: NEWS.AT

Mehr als 250 Stunden Live-Musik wird es in den kommenden elf Tagen geben. Neben den "Edlseern" und den "Jungen Zillertalern" sind unter anderem Boney M., die Dorfrocker, Steirerbluat, Jürgen Drews, Marc Pircher und Antonia vertreten.

99 Konzerte für 12 Euro

Insgesamt stehen 99 Konzerte am Programm, die in den drei Festzelten stattfinden. Schunkeln bei freiem Eintritt spielt es jedoch nicht: Für jeden Auftritt muss ein eigenes Ticket gelöst werden. Dies sei eben auch der große Unterschied zum Münchner Oktoberfest, da in Wien sehr bekannte Volksmusiker auftreten, stellte Wiesner fest. In der bayrischen Metropole ist ein Besuch der Bierzelte kostenlos möglich.

Freier Eintritt in Wiesn-Alm

Für alle, die nicht zahlen wollen, gibt es aber heuer ebenfalls eine Alternative: Sie können bei freiem Eintritt in der sogenannten Wiesn-Alm verweilen. Dabei handelt es sich um eine Holzhütte, die im Innenbereich den Gästen mit traditionellen Schmankerln und Bier aufwartet. An der Bar befinden sich mit Kuhfell überzogene Hocker, die Tische sind mit rot-weiß-karierten Tischtüchern überzogen.

Die Zelte

Auch die drei Festzelte sind farblich unterschiedlich gehalten: Im Gösser-Zelt sind die Innenräume grün-weiß ausgestattet, im Wojnar's-Zelt zieht sich eine Mischung aus blau-weißen Tönen durch und im Wiesbauer-Zelt hält man sich an die Farben Gelb und Grün. Dort erwartet einem bereits im Eingangsbereich Kulinarisches: Zahlreiche Rohwürste hängen von den Wänden.

Kulinarische Schmankerln

"Wir bieten einfach viele Reize und wollen damit erreichen, dass das österreichische Brauchtum, die österreichische Kultur in der Metropole Wien nicht verloren geht", betonte Veranstalter Christian Feldhofer. Neben den traditionellen kulinarischen Schmankerln, wie Schweinsbraten und Stelze wird es aber auch einzigartige Kompositionen geben: Neben dem "Wiener-Wiesn"-Aufstrich steht auch der "Ochsenleberkäse" auf der Speisekarte, hieß es.

Die Wiener Wiesn findet vom 27. September bis 7. Oktober auf der Kaiserwiese im Prater statt. Geöffnet ist täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr. Danach kann noch in der Wiesn-Alm bis 2.00 Uhr morgens gefeiert werden. Die Tickets für die Zelte sind - je nach Uhrzeit - ab zwölf Euro erhältlich. Zur Ticketbestellung

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