Ein in Wien lebender, 45-jähriger Pole ist am Samstagnachmittag in der Donau ertrunken. Rettungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Warum der Mann unterging, ist noch unklar.
Gegen 14.00 Uhr entfernte sich die Ehefrau des Mannes vom gemeinsamen Liegeplatz am Treppelweg, berichtete die Polizei. Der 45-Jährige ging daraufhin alleine schwimmen. Wenig später entdeckten Passanten von der Floridsdorfer Brücke aus den leblosen Körper im Wasser und verständigten Rettung und Polizei. Feuerwehrtaucher zogen den Mann schließlich ans Ufer. Er konnte nicht mehr gerettet werden.
Mann in Badeteich ertrunken
In Niederösterreich ist ein weiterer Mann bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Ein älterer Mann ist in Münchendorf (Bezirk Mödling) in einem Teich ertrunken. Er wurde von Tauchern der Berufsfeuerwehr Wien geborgen, berichtete "144 - Notruf NÖ". Mehr als einstündige Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. An der Unfallstelle war auch das Team von "Christophorus 9" im Einsatz.
62-Jährige nach Badeunfall bewusstlos
Bei Klein-Pöchlarn (Bezirk Melk) ist am Sonntagnachmittag unterdessen eine Frau in der Donau Opfer eines Badeunfalls geworden. Sie war nach Angaben der Sicherheitsdirektion auf glatten Steinen ausgerutscht. Eine Bekannte und ein Radfahrer bargen die bewusstlose 62-Jährige, die in der Folge ins Landesklinikum Amstetten eingeliefert wurde.
Die Frau hatte sich abkühlen wollen, als sie ausrutschte und ins Wasser stürzte. Eine Bekannte bemerkte den Vorfall und rief um Hilfe. Gemeinsam mit einem 68-jährigen Radfahrer zog sie die Bewusstlose aus dem Wasser. Auch eine zufällig mit einem Motorboot vorbeifahrende Ärztin leistete bis zum Eintreffen der Rettung Erste Hilfe, so die Sicherheitsdirektion.