Wieder Aufregung um Miller-Sager: US-Boy fuhr Weltcuprennen in betrunkenem Zustand

"Slalom fühlt sich an, als knallt man ständig vs. Tür" Miller wills wieder tun: "Voll Ski zu fahren, ist zu hart",

US-Skistar Bode Miller hat wieder ein Mal auch abseits der Piste für Aufregung gesorgt. In einem Interview für den Fernsehsender CBS gab der Doppelweltmeister von Bormio und Gesamtweltcup-Sieger 2005 an, dass er schon Rennen in betrunkenem Zustand bestritten habe.

"Voll Ski zu fahren, das ist zu hart", berichtete Miller, der in den vergangenen Monaten schon mit eigenwilligen Aussagen zum Thema Doping auf sich aufmerksam gemacht hatte. "Es hat ein Mal gegeben, da war mir am Start wirklich schlecht. Versuchen Sie einmal, unter Einfluss von Alkohol Ski zu fahren. Ein Slalom fühlt sich so an, als ob man jede Sekunde gegen eine Tür knallt", meinte der 28-Jährige im Gespräch mit CBS-Moderator Bob Simon und fügte hinzu: "Sie würden Ihr Leben riskieren."

"Bei Skirennen gibt es in diesem Bereich kein Reglement", sagte Miller, der laut eigener Aussage nicht versprechen könne, "es nicht wieder zu tun". Seit dem 1. Jänner dieses Jahres ist "Alkohol auf Skiern" für den Internationalen Skiverband (FIS) kein Vergehen mehr.
(apa/red)