Bis zum Jahr 2040 sollen nur mehr fünf Prozent der Menscheit rauchen. Zumindest, wenn es nach der WHO geht. So ambitioniert sie sich am Welt-Nichtrauchertag auch zeigt, hätte man hierzulande deutlichen Aufholbedarf: Über ein Drittel der Österreicher bezeichnen sich als Raucher, 33 Prozent greifen regelmäßig zur Zigarette.
57 Prozent bezeichnen sich als Nichtraucher (42 Prozent haben nie geraucht, 15 Prozent sind Ex-Raucher). So das Ergebnis einer Umfrage der Österreichischen Krebshilfe. 38 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen sind regelmäßige Zigarettenraucher. In der Altersklasse von 15 bis 29 Jahren greifen 40 Prozent der Menschen regelmäßig zur Zigarette, unter den 30 bis 49-Jährigen sind es 38 Prozent und in der Altersgruppe 50 plus ein knappes Viertel (23 Prozent).
Unterschätztes Risiko
Das Risikobewusstsein der österreichischen Bevölkerung bezüglich des Tabakkonsums ist nicht gerade hoch: Als "weniger gefährlich" stufen 53 Prozent der regelmäßigen Raucher den Zigarettenkonsum ein. Das, obwohl fast alle Fälle von Lungenkarzinomen und ein erheblicher Teil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit dem Rauchen in Verbindung zu bringen ist.
Ein Packerl am Tag
Regelmäßige Raucher saugen bzw. blasen pro Tag im Durchschnitt die Schwaden von 18 Glimmstängeln in Lunge und Luft. Mit 42 Prozent ist dabei der Anteil der Personen, die etwa eine Packung am Tag rauchen, am höchsten.
Qualmen ab 16
Ganz klar konzentriert sich das Einstiegsalter beim Zigarettenrauchen auf die Gruppe der 13- bis 19-Jährigen. Bis zu einem Alter von zwölf Jahren sind es neun Prozent, in der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen 40 Prozent und bei den 16-bis 19-Jährigen 37 Prozent der regelmäßigen Raucher, die in diesen Jahren damit begonnen haben. Unter den 20 bis 30-Jährigen beginnen dann nur noch sechs Prozent der später regelmäßigen Raucher mit dem Tabakkonsum. Das Durchschnitts-Einstiegsalter beträgt 16 Jahre.