Wasserqualität von

Die reinsten Küsten

Das sauberste Badewasser gibt's in Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland

Wasserqualität - Die reinsten Küsten © Bild: Thinkstock

Die Qualität der Badegewässer in der EU hat sich laut Bericht der EU-Kommission seit 1990 um um 3,5 Prozent, also erheblich verbessert. 93,1 Prozent der Badegewässer an den Küsten wurden als "ausreichend" eingestuft. Weniger als zwei Prozent der Badegewässer erfüllten die Anforderungen nicht.

Insgesamt überprüfte die EU-Kommission 22.374 Küsten- und Binnengewässer in den EU-Staaten sowie in der Schweiz, in Kroatien und in Montenegro. EU-weit erfüllten 2011 92,1 Prozent der Badegewässer in der Europäischen Union die in der Badegewässerrichtlinie festgelegten Mindeststandards. 77,1 Prozent wiesen eine exzellente Wasserqualität auf, sie hielten die strengsten Leitwerte ein. Dies bedeutet nach Angaben der EU-Kommission eine Verbesserung um 3,5 Prozent. 93,1 Prozent der Badegewässer an den Küsten wurden als "ausreichend" eingestuft. Weniger als zwei Prozent der Badegewässer erfüllten die Anforderungen nicht.

Top- und Flop-Badestrände
Exzellente Ergebnisse erzielten nach Angaben der EU-Kommission die Badegebiete in Zypern, Kroatien , das 2013 der EU betreten soll, Malta und Griechenland . Dort hätten mehr als 90 Prozent der Badegewässer die strengsten Leitwerte erfüllt. Am anderen Ende der Skala stünden die Niederlande, Bulgarien, Lettland, Luxemburg und Belgien , deren Binnengewässer nur zu einem geringen Anteil die strengen EU-Leitwerte erfüllen, erklärte die Kommission. In Spanien, Italien und Portugal weisen laut dem Bericht mehr als 80 Prozent der Badeorte eine ausgezeichnete Wasserqualität auf.

Stetige Verbesserung
EU-Umweltkommissar Janez Potocnik betonte, dass sich die die Qualität der Badegewässer in der EU seit 1990 erheblich und auch im vergangenen Jahr noch weiter verbessert habe. Die EU-Mindeststandards erfüllt auch der Serpentine Lake in London, in dem bei den diesjährigen Olympischen Spiele mehrere Wettbewerbe ausgetragen werden, unter anderem das Freiwasser-Langstreckenschwimmen und das Schwimmen im Rahmen der Triathlonwettkämpfe.

So schneiden unsere Badegewässer ab
Der diesjährige Bericht der EU-Kommission zur Qualität der Badegewässer zeigt drei Seen und einem Flussbad in Österreich die "rote Karte" . Vier heimische Badegewässer erfüllten somit 2011 nicht die von der EU vorgeschriebenen Mindestkriterien in Hinblick auf E.Coli-Bakterien.

Wie bereits 2010 mussten keine Badeseen in Österreich gesperrt werden. "223 Badegewässer haben 2011 die höchste Qualität aufgewiesen und damit die blaue Markierung erhalten - deutlich mehr als im Jahr davor."

Weiterführende Links:
Unter www.badegewaesser.ages.at können die aktuellen Messergebnisse aller Badegewässer online abgerufen werden

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