Warum Nacktscanner noch für den A.... sind:
Physiker führt die Anti-Terror-Hoffnung vor

Schweizermesser und Sprengstoff nicht erkannt VIDEO: So kann man den Passiv-Scanner austricksen<br>PLUS: Wie finden Sie den Einsatz von Nacktscannern?

Warum Nacktscanner noch für den A.... sind:
Physiker führt die Anti-Terror-Hoffnung vor © Bild: Corbis

Nacktscanner sind derzeit in aller Munde: Geht es nach den USA, so sind sie ein effizientes Mittel im Kampf gegen den Terror. Im kommenden Jahr soll die Zahl der umstrittenen Scanner auf amerikanischen Flughäfen von derzeit 40 auf insgesamt über 450 Geräte aufgerüstet werden. Und auch die EU ist dieser Idee nicht abgeneigt, wenngleich die Innenminister vor der flächendeckenden Einführung eine einheitliche Regelung fordern. Dass diese Anti-Terror-Hoffnung (noch) nicht das Maß aller Dinge ist, führte der Wiener Physiker Werner Gruber neulich auf erschreckende Weise vor.

In der ZDF-Show "Markus Lanz" ließ sich Gruber zunächst von einem üblichen Passiv-Scanner abtasten. Danach legte er ein Arsenal an Gegenständen auf den Tisch, welches das System nicht nur übersah, sondern das auch genügend Schaden anrichten könnte, um ein Flugzeug zum Absturz zu bringen: Schweizermesser, Thermit, Reagenzglas, Zünder und Feuerzeug - Mit dem notwendigen Wissen eine katastrophale Mischung. Ernüchterndes Fazit des Experimentalphysikers: "Mit Scannern gewinnt man den Kampf gegen Terrorismus ganz bestimmt nicht". (red)

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