Vor Ferienbeginn: Tankstellen schraubten Spritpreise über Nacht um bis zu 3 Cent rauf

Aktuelle Erhöhung nicht über Ölpreise zu rechtfertigen PLUS KLICKEN: Hier finden Sie den billigsten Sprit!

Unfaire Spritpreiserhöhungen knapp vor Beginn der Semesterferien kritisiert der ARBÖ. Bis zu drei Cent seien Diesel und Eurosuper über Nacht teurer geworden, teilte der Autofahrerclub am Donnerstag mit.

"Von gestern auf heute wurde an vielen Tankstellen die Preise für Diesel und Eurosuper (95) bis zu 3 Cent pro Liter erhöht", so ARBÖ- Präsident Peter Rezar. Das seien unfaire Preissprünge kurz vor der Reisewelle in die Semesterferien.

Im Burgenland habe es bei den Tankstellen aller Marken Verteuerungen um drei bis vier Cent gegeben. Bei einer OMV-Tankstelle in Mattersburg sei Normalbenzin gleich von 0,959 auf 1,034 Euro um stolze 7,5 Cent angehoben worden, Diesel um 4,5 Cent von 0,939 auf 0,984 Euro pro Liter. Nur die Diskonter haben im Burgenland ihre Preise beibehalten, so der ARBÖ.

Mit der aktuellen Entwicklung am preisentscheidenden Spotmarkt Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen sei diese jüngste Teuerungswelle keinesfalls zu rechtfertigen. Trotz hoher Ölpreise seien sowohl die Spotmarktpreise für Diesel als auch für Eurosuper in den letzten Tagen stabil geblieben und Anfang der Woche sogar etwas gesunken.

Vor allem die Semesterurlauber sollten das Tanken auf den teuren Autobahntankstellen vermeiden und sich vor Aufbruch in die Semesterferien zu Hause nach der jeweils günstigsten Tankstelle umschauen, rät der Autofahrerclub. (apa/red)