Vogelgrippe: Seuchen-Alarm in Österreich

Vogelgrippe: Seuchen-Alarm in Österreich

Nach dem Fund zweier infizierter Schwäne in der Steiermark grassiert in ganz Österreich die Angst vor der Seuche. So schützen Sie sich. Krisenplan: Über rund 500 Geflügelbetriebe in der Steiermark wurde Stallpflicht verhängt.

Es ist so weit, der virale Super-GAU ist eingetreten. Jetzt hat das gefürchtete Vogelgrippevirus auch Österreich erreicht und ist damit mitten in Europa „gelandet“.

Montagvormittag, ein kleiner, verschneiter Fischteich bei Mellach, südlich von Graz: Spaziergänger entdecken im Eiswasser und im dichten Schilf die Kadaver von zwei Schwänen. Sensibilisiert und verunsichert durch die massive und aufklärende Berichterstattung über einen toten Schwan, der tags zuvor im Stadtgebiet von Marburg (Slowenien) mit Verdacht auf Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 entdeckt wurde, alarmieren die vorsichtigen Steirer zuerst die Polizei, dann den Amtstierarzt. Und dieser schlägt Alarm: Verdacht auf Vogelgrippe!

Insgesamt 21 Vogelkadaver gefunden. Schon in den Tagen zuvor sind in der Steiermark von der wachsamen Bevölkerung zahlreiche tote Vögel gemeldet und von den Veterinärbehörden geborgen worden: sechs Schwäne, sechs Enten, drei Reiher, drei Kormorane sowie zwei Tauben und ein Fasan. Agrarlandesrat Johann Seitinger (ÖVP) ist also voralarmiert, ebenso der Umweltlandesrat und das Gesundheitsministerium in Wien. Trotzdem werden diese Fälle vorerst nicht an die Öffentlichkeit weitergeleitet, „man will den Ball flach halten“, heißt es dazu aus Graz. Panik soll tunlichst vermieden werden.

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