Vittorio Missoni von

Suche eingestellt

Flugzeug vermutlich ins Meer abgestürzt. Thesen über Entführung verworfen.

Suche nach verschollenem Modeschöpfer Vittorio Missoni © Bild: apa/epa/MINISTRY OF INTERIOR AND JUSTICE

Vor Venezuelas Karibikküste ist die Suche nach dem verschollenen Flugzeug mit dem italienischen Modepapst Vittorio Missoni eingestellt worden. Fast drei Wochen nach dem Verschwinden Missonis hielten die venezolanischen Behörden die Aussagen eines Fischers für glaubwürdig, der behauptet hatte, er habe eine Maschine ins Meer abstürzen sehen.

Auch die italienische Botschaft glaubt nicht an die Hypothese, dass der Unternehmer gekidnappt sein könnte, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Il Giornale" am Montag. Die Suche nach dem Flugzeug mit einer Tiefensonde auf dem Meeresboden ergab aber keine Ergebnisse. Bei der Aktion hatten auch vier von Italien entsandte Experten teilgenommen.

Ein Flugzeug mit dem italienischen Modepapst Vittorio Missoni an Bord ist in Venezuela verschollen.
© Getty Images Modepapst Missoni ist mit einem Kleinflugzeug über Venezuela verschollen.

Die zweimotorige Maschine BN2 (Islander) ist seit dem 4. Jänner verschollen. An Bord waren neben den beiden venezolanischen Piloten der 58-jährige Missoni, dessen Ehefrau Maurizia sowie zwei weitere zwei italienische Touristen, die auf dem Archipel Los Roques die Neujahrstage verbracht hatten. Sie waren auf dem Rückflug zum internationalen Flughafen Maiquetia bei Caracas.

Die Modemarke Missoni ist für Strickware mit bunten Mustern bekannt. Das italienische Familienunternehmen wurde 1953 gegründet.

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