Vagn Soerensen im NEWS-Interview:
AUA-Boss will Lufthansa als AUA-Partner

"Die AUA kann mit einem Partner besser überleben"

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS spricht sich der heuer scheidende AUA-Chef Vagn Soerensen für den Einstieg einer großen Airline bei den Austrian Airlines aus. Die von ihm favorisierte Lufthansa sei aber "theoretisch nicht der einzige mögliche strategische Airlinepartner". Soerensen betonte, dass die AUA aber auch in "Zukunft unter österreichischer Kontrolle bleiben sollte."

Soerensen sieht eine ganze Reihe von Vorteilen, wenn ein großer Partner einsteigt: Die AUA könne damit ihre "Krisenfestigkeit erhöhen" und sich "Investitionsspielräume und Zugang zu Kostenvorteilen durch Einkaufspooling bei Hedging, Versicherungen, Flugzeugbestellungen etc. verschaffen".

Zur Frage, ob 2006 für die AUA das Jahr der Entscheidung werde, sagte der AUA-Boss: "Die Eigentümer könnten in diesem Jahr die Weichen für die zukünftige Unternehmensentwicklung auch in struktureller Hinsicht stellen. Wir sollten den Handlungs- und Verhandlungsspielraum ausnützen, solange er in vollem Umfang vorhanden ist."

Zugleich betont der AUA-Chef, dass ein Einstieg österreichische Banken oder des Flughafen Wiens bei der AUA für ihn keine Option sei: Dies "wäre nicht nur unüblich, sondern dem operationellen Geschäft hinderlich, wenn der größte Infrastrukturlieferant seinen größten Kunden kauft, also der Flughafen die AUA." Und: Der Goodwill der Banken sei zwar äußerst wichtig, "aber die Führung einer Airline zählt nicht zum Kerngeschäft eines Finanzinsitutes."

Sollte sein Nachfolger "seine Position früher antreten können und diese von den Eigentümern gewünscht sein, dann bin ich selbstverständlich dazu bereit, mich meinem nächsten Lebensabschnitt früher zu widmen", so der AUA-Boss zur Frage, ob er möglicherweise, vor dem Ablauf seines Vertrages ausscheide.

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