Mit viel Glück sind die Sprint-Superstars um den Jamaikaner Usain Bolt beim 100-Meter-Finale der Olympischen Spiele in London einem Skandal entgangen. Sekunden vor dem Start flog eine Glasflasche aus dem Publikum in Richtung der Athleten. Getroffen wurde glücklicherweise niemand, der Täter sofort verhaftet.
Das große Glück war, dass der irre Zuschauer selbst offenbar kein Sportler sein dürfte. Sein Wurf war zu kurz und zu ungenau, Usain Bolt und seine Sprintkollegen haben davon erst gar nichts gemerkt, wie die "20min.ch" berichtete. Scotland Yard ließ nach dem Rennen wissen, dass der Mann beobachtet und sofort verhaftet wurde. Offenbar gab es schon vor dem Flaschenwurf beleidigende Äußerungen. Gerätselt wird aber, wie der Irre die Flasche ins Stadion schmuggeln konnte.
"Nein ich habe nichts gemerkt", gab Usain Bolt nach dem Rennen zu. "Ich weiss nicht, wer so etwas tun würde", stellte er die logische Frage. Zumindest am Rande bemerkt hat es aber Bolts Landsmann Yohan Blake. "Es war eine kleine Ablenkung, aber ich wusste nicht, was es war. Es ist so ruhig im Stadion, da hört man sogar, wenn eine Nadel auf den Boden fällt", so der Jamaikaner.