US-Wahl 2012 von

Obama in Ohio voran

Hauchdünner Vorsprung in Swing-State gibt Präsident Hoffnung auf Wahlsieg

Barack Obama © Bild: APA/EPA/Pool

Eine Umfrage des TV-Senders CNN gibt US-Präsident Barack Obama Hoffnung auf einen Wahlsieg. Demnach liegt Obama im möglicherweise entscheidenden Swing-State Ohio hauchdünn vor seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Für Obama sprachen sich demnach 50 Prozent der Befragten aus, für Romney 46 Prozent. Statistisch gesichert ist ein Sieg Obamas aus dieser Sicht jedoch noch nicht.

Gewählt wird am 6. November. Der Mittel-West-Staat Ohio gehört zu den etwa zehn "Wechsel-Staaten", in denen traditionell sowohl Demokraten als auch Republikaner eine Chance haben. Bei 40 US-Staaten steht in aller Regel bereits vor dem Wahltag fest, welches Lager gewinnt.

Der Swing-State Ohio hat dabei eine besondere Bedeutung: Wer hier gewinnt, hat den Wahlsieg praktisch in der Tasche. Noch niemals in der Geschichte der USA zog ein Republikaner ins Weiße Haus ein, ohne Ohio für sich gewonnen zu haben. Der letzte demokratische Kandidat, der es ohne Ohio ins Präsidentenamt schaffte, war John F. Kennedy. Das war im Jahr 1960. Weitere wichtige Swing-States sind unter anderem Florida, Virginia und Wisconsin.

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