Immer noch werden viele Haustiere vor dem Urlaub in Tierheime gebracht oder sogar einfach ausgesetzt, weil die Tierhalter nicht auf den gewohnten Urlaub verzichten wollen.
Beim Kauf von Haustieren wird immer noch zu wenig nachgedacht. Oft werden süße Welpen spontan aus der Tierhandlung mitgenommen, ohne sich die Konsequenzen überlegt zu haben. Spätestens vor dem nächsten Urlaub wird dann panisch nach einer Lösung gesucht, den Vierbeiner wieder los zu werden. Und so landen in der Ferienzeit viele Haustiere in Tierheimen oder werden einfach ausgesetzt.
Besonders wichtig ist, sich vor der Anschaffung genügend Gedanken zu machen, ob man sich um das "Wunschtier" auch ausreichend kümmern kann. Dabei ist auch zu bedenken, ob der Vierbeiner in den Urlaub mitgenommen, beziehungsweise bei Verwandten bleiben kann, oder ob es Möglichkeiten wie Tierpensionen gibt, in denen Hunde wie Katzen optimal betreut werden.
Was tun mit dem Findeltier
Begegnet man am Straßenrand oder Autobahnraststätten einem ausgesetzten Tier, ist richtiges Handeln gefragt. "In solchen Fällen sollte man sich das Tier zuerst einmal gut ansehen. Wirkt das Tier orientierungslos und ist offensichtlich allein gelassen worden, sollten Sie die zuständige Polizeistelle oder das nächste Tierheim kontaktieren," informiert Sonja Weinand von der Pfotenhilfe Lochen. "Ist das Tier verletzt, bringen Sie es am besten als erstes zum nächsten Tierarzt."
Die Tierheime sind überfüllt, wer sich nach reiflicher Überlegung ein Haustier anschaffen möchte, sollte sich also für ein Vierbeiner aus einem Tierheim entscheiden.
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Pfotenhilfe Lochen