Unfall beim Langlaufen: Zwölfjähriger rutschte aus & bohrte sich Skistock ins Auge

Verletzungen des Schülers aber "nicht so massiv"

Ein an sich harmloser Sturz hatte am Dienstag für einen Zwölfjährigen in der Obersteiermark dramatische Folgen: Nach Angaben der Polizei war der Hauptschüler aus Schladming beim Langlaufen im Rahmen des Turnunterrichtes in der Ramsau (Bezirk Liezen) gestürzt. Als zwei Schulkameraden ihm aufhelfen wollten, rutschte der Gestürzte noch ein Mal aus und stach sich selbst seinen Skistock ins Auge.

Der Bursche wurde nach einer Erstversorgung durch den Notarzt ins LKH Salzburg gebracht. Wegen des Schlechtwetters musste der Zwölfjährige in einem Rettungswagen transportiert werden, da der Hubschrauber nicht starten konnte. Die Verletzungen des Schülers sollen aber "nicht so massiv" sein, hieß es von Seiten der Polizei.

Rodelunfall in der Steiermark
Bei einem Rodelunfall wurde ebenfalls am Dienstag eine 15 Jahre alte Schülerin aus Wien schwer verletzt. Das Mädchen war als Letzte einer Viererkette mit einem so genannten Schneeteller auf einem präparierten Fahrweg in der Nähe der Klein-Lachtalhütte (Bezirk Murau) talwärts gefahren. Kurz nach dem Start kam die Gruppe aber plötzlich über den rechten Fahrbahnrand hinaus und stürzte über eine Böschung. Die junge Wienerin wurde gegen einen Baum geschleudert. Sie musste mit einem Pistengerät ins Tal gebracht und mit Verdacht auf schwere Wirbel- und Oberschenkelverletzungen ins KH Friesach eingeliefert werden.

Ein weiterer Sportunfall hat sich beim Eisklettern im Bezirk Liezen ereignet. Ein 22 Jahre alter Obersteirer stürzte Dienstagvormittag auf dem Sportplatz von Kleinsölk von einer künstlich erzeugten Eissäule und fiel rund zehn Meter auf den steinharten Eisboden. Er musste mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen ins Spital eingeliefert werden. (apa)