U-20 Weltmeisterschaft von

Die kommenden Stars

Die Nachwuchs-WM bot schon immer einen ersten Blick auf die Superstars von Morgen

U-20 Weltmeisterschaft - Die kommenden Stars © Bild: Der junge Diego Maradona - Sygma/Corbis

Der Ruf der Fußball-U20-WM als Sprungbrett für kommende Fußball-Stars wird durch einen Blick auf die Teilnehmerliste der vergangenen Turniere untermauert. Seit der ersten Auflage 1977 waren zahllose herausragende Kicker beim zweitgrößten FIFA-Turnier im Einsatz und legten dabei den Grundstein für ihre großen Karrieren.

Den Anfang machte kein Geringerer als Diego Maradona, der die Argentinier 1979 zum WM-Titel führte. Vier Jahre später triumphierten die Brasilianer mit den späteren A-Weltmeistern Bebeto, Dunga und Jorginho, da hatte selbst Marco van Basten mit der niederländischen Auswahl das Nachsehen.

Wieder vier Jahre danach ging U20-WM-Gold an eine jugoslawische Mannschaft, die in einer ähnlichen Zusammensetzung Anfang der 1990er-Jahre wohl auch auf A-Team-Ebene für Furore gesorgt hätte, wenn nicht der Balkan-Krieg ausgebrochen wäre. Robert Prosinecki wurde 1987 zum besten Spieler des Turniers gewählt, ihm zur Seite standen u.a. Davor Suker, Predrag Mijatovic und Zvonimir Boban. 1991 stemmte Portugals "Goldene Generation" um Luis Figo und Rui Costa dank eines Final-Sieges über Brasilien mit Roberto Carlos und Geovane Elber die U20-WM-Trophäe.

Alle vier Jahre das Gleiche
Die WM 1997 wartete mit späteren Stars wie Juan Roman Riquelme, Esteban Cambiasso - die mit Argentinien Turniersieger wurden - sowie mit den Thierry Henry, Nicolas Anelka, David Trezeguet (alle FRA) oder Michael Owen (ENG) auf. Zwei Jahre später wurden Ronaldinho und Diego Forlan Zeugen, wie sich Spanien mit Xavi und Iker Casillas zum Weltmeister krönte.

Javier Saviola holte 2001 in seiner Heimat neben dem Turniersieg auch noch die Auszeichnung für den besten Spieler und den besten Torschützen des Turniers, womit er u.a. Kaka und Arjen Robben ausstach. Dieses Kunststück war zuvor erst dem Brasilianer Geovani Silva 1983 gelungen, danach sicherten sich auch noch der zweifache argentinische Weltfußballer Lionel Messi (2005) und dessen Landsmann Sergio Agüero (2007) den Hattrick.

Österreich hinkt nach
Neben dem Atletico-Madrid-Stürmer spielten sich im Turnier vor vier Jahren in Kanada, wo die ÖFB-Auswahl bis ins Semifinale vordrang, auch einige andere Talente ins Rampenlicht. Dazu zählten die frisch gebackenen Copa-America-Sieger Luis Suarez (Liverpool) und Edinson Cavani (Napoli/beide URU) sowie Alexandre Pato (Milan/BRA), Angel di Maria (Real Madrid/ARG), Arturo Vidal (Juventus/CHI), Barcelonas 26-Millionen-Euro-Zugang Alexis Sanchez (CHI) und dessen neuer Clubkollege Gerard Pique (ESP).

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