Fakten von

Trump denkt über Ende von
Russland-Sanktionen nach

"Ein-China-Politik" für künftigen Präsidenten kein Muss

Der künftige US-Präsident Donald Trump erwägt, Sanktionen gegen Russland mittelfristig zu beenden. Sollte Moskau den USA bei der Bekämpfung von Terroristen und bei der Erreichung anderer für die USA wichtigen Ziele behilflich sein, könnten Strafmaßnahmen eingestellt werden, sagte er laut am Freitag vorab veröffentlichten Auszügen eines Interviews des "Wall Street Journal".

Mindestens eine gewisse Zeit lang sollten sie jedoch noch aufrechterhalten werden. Der scheidende Präsident Barack Obama hatte Ende Dezember wegen mutmaßlicher Hackerangriffe auf die US-Präsidentenwahl Russland mit Sanktionen belegt.

Mit Blick auf China sagte Trump, dass er nicht wie seine Vorgänger an der "Ein-China-Politik" festhalten müsse. Der Republikaner hat nach seiner Wahl im November wiederholt vor allem die Währungs- und Handelspolitik Chinas angegriffen. Bisher erkennen die USA die Position Chinas an, dass der Inselstaat Taiwan ein Teil der Volksrepublik ist. Trump tritt am 20. Jänner die Nachfolge Obamas an.

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