Tony Scott von

Letzte Tage mit Tom Cruise

Verstorbener Regisseur arbeitete bis kurz vor dem Tod mit Star an "Top Gun"-Fortsetzung

Tony Scott sprang von einer Brücke in Los Angeles und beging Selbstmord. Der Regisseur wurde mit Hollywood-Filmen wie „True Romance“, „Beverly Hills Cop II“ oder „Tage des Donners bekannt“. Sein größter Erfolg war aber wohl „Top Gun“. Und mit der Fortsetzung dieses Erfolges war der Bruder von Ridley Scott auch in den letzten Tagen vor seinem Tod beschäftigt.

Er war ein erfolgreicher Regisseur und der Bruder eines anderen erfolgreichen Filmemachers, doch jetzt ist er tot: Tony Scott sprang von einer Brücke in Los Angeles und nahm sich das Leben. Sein größter Erfolg zu Lebzeiten war der Film „Top Gun“ mit Tom Cruise als Pilot. Und es war auch „Top Gun“, das den Regisseur in seinen letzten Tagen beschäftigte. Er arbeitete an einer Fortsetzung des Flieger-Hits.

Auf Location-Besichtigung
Sogar an seinem Todestag soll sich der Filmemacher noch mit Tom Cruise getroffen haben, sie haben auch den zweiten Teil gemeinsam geplant. Außerdem tourte das Duo kurz davor durch Nevada, um passende Set-Locations zu finden, wie „The Hollywood Reporter“ berichtet. Sie besuchten dabei eine militärische Flugstation.

Gehirntumor? Obduktion angeordnet
Der Freitod dürfte also nicht von langer Hand geplant gewesen sein, denn nicht nur „Top Gun 2“ stand auf der To Do-Liste von Tony Scott. Neben dem Flieger-Film befanden sich auch drei weitere Streifen in Planung. Was der genaue Grund für den Selbstmord gewesen sein könnte, ist nicht klar, der in dritter Ehe verheiratete Künstler soll laut Medienberichten an einem Gehirntumor gelitten haben, weswegen nun eine Autopsie angeordnet wurde.

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