Erst letzten Sonntag wurde ein 41-jähriger Surfer von einem Hai schwer verletzt. Davor erlag ein 22-Jähriger den Folgen eines Angriffs. Nun ist vor der französischen Insel La Reunion im Indischen Ozean die Jagd auf Haie eröffnet: Ab dieser Woche werden etwa 20 Bullen- und Tigerhaie von professionellen Fischern gefangen, kündigte die Präfektur der Insel an. Auf der Ferieninsel herrscht bei vielen Urlaubern Panik, seit es vermehrt zu Angriffen von Haien kam.
Die Haiangriffe häufen sich. Die Behörden rätseln, warum es in den vergangenen Jahren mehr Angriffe von Haien auf Menschen gab als zuvor. In den ersten zehn Jahren nach der Jahrtausendwende gab es nur einen derartigen Angriff. Allein in den vergangenen 13 Monaten kam es bereits zu drei tödlichen Attacken, insgesamt wurden acht Angriffe von Haien seit rund 20 Monaten gezählt.
Gift im Fleisch der Bullen-Haie?
Die nun beschlossene Jagd auf Haie hat den Behörden zufolge einen wissenschaftlichen Hintergrund: Sie wollen demnach feststellen, ob es ein bestimmtes Gift im Fleisch der Bullenhaie gibt. Die bis zu 3,5 Meter langen Bullenhaie, die weltweit für viele Angriffe auf Menschen verantwortlich gemacht werden, dürfen auf La Reunion nicht als Lebensmittel verkauft werden. Daher werden die Tiere kaum gefischt und konnten sich vermutlich deshalb verstärkt vermehren.
Darüber hinaus wollen die Behörden die Surf-Strände genauer überwachen und insgesamt den Hai-Bestand in Inselnähe aufnehmen. So sollen 80 Haie in der Gegend von Forschern markiert werden, um deren Lebensorte besser untersuchen zu können.
Kommentare
Was für ein Foto... Kann man bitte ein noch dämlicheres Foto als Titelbild wählen?!? Vielleicht i.d. retuschierten Hintergrund noch ein paar Leichen oder so.... sehr traurig... kein Wunder warum jeder Urlauber Panik hat...
Re: Was für ein Foto... Photoshop lässt grüßen. Tiefer geht es nimmer.
Das Foto wurde für Haikenner von mehreren Haien zusammengesetzt. Es zeigt
einen kleinen weißen Hai, dem viel zu große Kiefer eingesetzt worden sind.
Die Zähne könnten von einem Sandtigerhai und wurden stark vergrößert.
Also so sehen binnenländische Haiexperten einen Bullenhai vor Reunion.
Traurig.
Re: Was für ein Foto... im inland sinds hunde und an der küste haie
das bild ist echt das schlechteste dass ich lange gesehen hab-
haie leben nunmal im ocean, wieso skateboarden die leute in den bekannten regionen nicht? es ist ja net so als würden die haie aus ihrem lebensraum in unseren eindringen und jagen gehen-ich sah noch nie einen der sich kinder aus der halfpipe schnappte.......
dann bleibt man halt in den regionen ausm wasser weg. im golf von mexico gibts auch recht viele kleinere und ungefährliche, aber wenn die da zu ihren jahreszeiten durchziehen (die leben netmal immer am selben ort) lassen die einheimischen zumindest, ne weile ihre wassersport vorlieben hinten angelehnt und machen was anderes um die nicht zu nerven (obwohl ungefährlich) einfach nur aus respekt den meeresbewohnern gegenüber
Re: Was für ein Foto... Zu spät - Bild ist draußen und in den Hirnen der Unwissenden gespeichert !
Zu welchem Zweck auch immer dieses (zweifelsohne recht gelungene) Foto angefertigt wurde, zu diesem ernsten und dramatischem Thema wird es eindeutig mißbraucht !!!
Der traurige Erfolg wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.
Die Macht gehört den Medien.