Bestbezahlte Sportler von

Jahresgage 78,1 Millionen Dollar

Keiner verdient wie Tiger Woods. Roger Federer vor Kobe Bryant auf Platz zwei.

Tiger Woods beim The Memorial Tournament in Dublin im Jahr 2013 © Bild: imago sportfotodienst/ZUMA Press

Im Vergleich zu Tiger Woods sehen sogar Europas Fußballstars wie arme Schlucker aus. 2012 verdiente der Golfer laut dem US-Magazin "Forbes" unter anderem an Preisgeld, Antrittsgagen und Werbezahlungen insgesamt 78,1 Millionen Dollar - und ist damit der bestbezahlte Sportler der Welt.

Woods stand von 2001 bis 2011 immer auf Platz eins der Geld-Rangliste, verlor zwischenzeitlich aber wegen seiner Sexaffäre zahlreiche Sponsoren, seinen Status als Nummer eins im Golf und laut "Forbes" insgesamt 50 Millionen Dollar an jährlichem Einkommen. Im Vorjahr führte daher Box-Profi Floyd Mayweather die Rangliste mit 85 Millionen Dollar Jahreseinnahmen an.

Interessant ist, dass bei Woods der Großteil des Verdienstes durch Sponsoren und ähnliches zustande kam. Ganze 65 Millionen Dollar heimste der Golf-Star auf diesem Weg ein. Bei der reinen Sportbezahlung liegen nämlich einige Athleten vor ihm. Während Woods "nur" 13,1 Millionen mit dem Sport verdiente, kassierten Stars wie etwa Drew Brees (Football/40 Mio.) deutlich mehr Gage für ihren Kernberuf.

Auf Platz zwei rangiert der frühere Tennis-Weltranglistenerste Roger Federer aus der Schweiz (71,5 Millionen Dollar) vor Basketball-Star Kobe Bryant (USA/61,9). Nur drei Frauen haben es unter die Top-100 geschafft - allesamt Tennisspielerinnen. Bestbezahlte Sportlerin war laut "Forbes" die Russin Maria Scharapowa (Platz 22/29 Millionen Dollar) auf Rang 22.

Beckham reichster Fußballer
Bestverdienender Fußballer war 2012 übrigens Altstar David Beckham, der laut dem US-Magazin immerhin noch beruhigende 47,2 Millionen Dollar einstecken durfte. Die Rote Laterne im Forbes-Ranking hat mit Samuel Eto'o ebenfalls ein Fußballer: Der Kameruner musste mit vergleichsweise mageren 16,4 Millionen das Auslangen finden - und dafür sogar in Dagestan wohnen.

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