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Robbennachwuchs

Robbenweibchen Enya brachte nach einem Jahr Tragzeit ein Baby zur Welt

  • Bild 1 von 3 © Bild: Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

    Robbenweibchen Enya brachte Ende Juli nach einem Jahr Tragzeit ein Baby zur Welt

Ende Juli gab es erfreulichen Robbennachwuchs im Tiergarten Schönbrunn. Das Geschlecht des Jungtieres ist noch nicht bekannt.

Bisher war die Fütterung der Mähnenrobben im Tiergarten Schönbrunn das Highlight für viele Zoobesucher. Nun stiehlt aber ein Robbenjunges seinen erwachsenen Artgenossen die Schau. „Das Kleine wiegt rund zehn Kilogramm und trinkt brav bei seiner Mutter, aber die ersten Tage nach der Geburt sind natürlich immer kritisch“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Mutter und Junges bewohnen derzeit einen eigens für Geburten eingerichteten Flachwasserbereich in der Robbenanlage. Nach etwa einer Woche wird das Robbenbaby an Land und im Wasser geschickt genug sein, um gemeinsam mit seiner Mutter zur restlichen Gruppe zu stoßen. Schratter: „Die Jungtiere sind nach der Geburt bereits sehr weit entwickelt, haben die Augen offen und einen schwarzen, wolligen Pelz.“

Big Daddy
Der rund 280 Kilogramm schwere Robbenbulle Comandante, der als einziges Männchen mit seinem Weibchen-Harem im Tiergarten lebt, ist der Vater des Jungtieres. Während er bei den täglichen kommentierten Fütterungen bei den Besuchern für Begeisterung sorgt, wenn er nach den Fischen springt, steht für seinen Nachwuchs noch längere Zeit kein Fisch am Speiseplan. Die ersten sechs bis acht Monate werden Mähnenrobben-Junge gesäugt. Heimisch sind Mähnenrobben an den Küsten Südamerikas. Ihren Namen verdanken sie der auffälligen Mähne der Männchen.

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