Man kann nicht immer erfolgreich sein. Nicht einmal, wenn man Thomas Gottschalk heißt. Aber auch nach dem Scheitern seiner ARD-Vorabendshow "Gottschalk Live" hält Entertainer Thomas Gottschalk nichts vom Aufhören. Allen, die ihm zu einem solchen Schritt rieten, entgegne er: "Ich mache weiter", so der 62-Jährige .
Ihn selbst habe der Schiffbruch seiner Sendung "Gottschalk Live" zwar genervt. Er sage aber auch: "Lasst die Kirche im Dorf. Es ist nicht wirklich was passiert. Ab morgen interessiert es niemanden mehr, dass ich am Vorabend verglüht bin", meinte er gegenüber "Spiegel Online".
Die ARD hatte Gottschalks neue Vorabendsendung nach nicht einmal drei Monaten wegen miserabler Einschaltquoten wieder abgesetzt. Der Entertainer war zuvor als jahrelanger "Wetten, dass..?"-Moderator beim Konkurrenzsender ZDF zur Fernsehlegende geworden. Die Show "Gottschalk Live" bestand vor allem aus Monologen Gottschalks zu aktuellen Themen und Gesprächen mit Promis. Auch Nachbesserungen am Sendungskonzept stoppten den Zuschauerschwund nicht.
