Tattoo-Verbot bei australischer Airline:
Flugbegleiter forderten zur Verdeckung auf

Objekt der Diskussion: Schulter-Tattoo mit Sex-Pose Airline spricht von Schutz vor "anstößigem Material"

Tattoo-Verbot bei australischer Airline:
Flugbegleiter forderten zur Verdeckung auf

Dass Tätowierungen mit eindeutigen Darstellungen nicht jedermanns Geschmack treffen, hat eine Passagierin der australischen Fluggesellschaft Jetstar erfahren. Flugbegleiter hatten Peta Bull (36) aufgefordert, das Bildchen von einem Paar beim Sex auf ihrem Schulterblatt bis zur Ankunft in Brisbane zu verdecken.

Man habe die Pflicht, Passagiere vor "anstößigem Material" zu schützen", sagte Airline-Sprecher Bruce Buchanan am Dienstag im australischen Rundfunk. Peta Bull, Mutter zweier Kinder, will das nicht auf sich sitzen lassen. "Man hat mich bloß gestellt und von oben herab behandelt", schrieb sie in einem Beschwerdebrief an Jetstar. "Nicht zu glauben, dass sie mich rauspickten." (APA)