Syrien-Konflikt von

Volk flieht in die Türkei

Rund 2.000 Menschen sind binnen 48 Stunden bereits über Grenze geströmt

Syrien-Konflikt - Volk flieht in die Türkei © Bild: REUTERS/Handout/David Manyua

Etwa 2.000 Flüchtlinge aus Syrien sind in den vergangenen 48 Stunden vor der Gewalt in ihrem Land in die Türkei geflüchtet. Das hat das türkischen Außenministerium am Mittwoch berichtet. Allein am Dienstag waren rund 370 Syrer, zumeist Frauen und Kinder, über die Grenze gekommen. Zuletzt wurden in dem grausamen Bürgerkrieg sogar Kinder als Schutzschilde eingesetzt.

Nach Angaben des türkischen Außenministeriums halten sich derzeit mehr als 27.000 syrische Flüchtlinge in der Türkei auf.

Die syrischen Rebellen haben sich unterdessen nach eigenen Angaben aus der seit mehr als einer Woche heftig umkämpften Ortschaft Al-Haffa zurückgezogen. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, zogen sich die Kämpfer der Freien Syrischen Armee in der Nacht auf Mittwoch auch aus den Ortschaften Zankufa, Dafil und Bakas zurück.

Granaten auf Zivilisten
Die Gegend in der Provinz Latakia steht seit vergangener Woche unter starkem Beschuss der Regierungstruppen, am Dienstag wurden laut Beobachtungsstelle drei Zivilisten getötet und Dutzende verletzt. Die Stadt Homs stand indes seit Mittwochmorgen erneut unter Beschuss der Regierungstruppen, wie die Beobachtungsstelle mitteilte. Demnach feuerten die Soldaten von Staatschef Assad dutzende Granaten auf das Stadtviertel Chalidie. In mehreren Viertel gab es demnach heftige Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Aufständischen. Mehrere Soldaten sowie ein Aufständischer seien getötet worden.

Regierungstruppen hatten den etwa 30.000 Einwohner zählenden Ort Al-Haffa seit dem vergangenen Dienstag heftig beschossen und eingekreist. Dabei waren nach Angaben der Opposition auch Hubschrauber, Panzer und Raketen eingesetzt worden. UN-Beobachter wurden nach eigenen Angaben daran gehindert, nach Al-Haffa zu fahren.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach sich gegen eine ausländische Militärintervention in Syrien aus. Diese wäre "nicht der richtige Weg für Syrien", sagte Rasmussen. China, das bisher im UN-Sicherheitsrat gemeinsam mit Russland harte Strafmaßnahmen gegen Damaskus verhinderte, äußerte seine "tiefe Besorgnis" über die Lage in Syrien.

Kommentare

zombie69

Da würde... sich A als Aufnahmeland besser anbieten. Die Sozialhilfegelder fliessen in A nach wie vor für Zuwanderer aus dem muslimischen Raum. Und die Einheimischen sorgen auch zukünftig mit harter Schweiss treibender Arbeit dafür dass der Geldfluss für zugewanderte Sozialhilfefälle nicht abbricht. Beste Voraussetzungen für diese Frauen um nachi der Ankunft in A die Familien nachzuziehen. Und Moscheen gibt es auch genügend in A.

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