Die Rebellen in Syrien machen sich offenbar auch der Begehung von Kriegsverbrechen schuldig. In der Millionenmetropole Aleppo wurden offenbar mehrere örtliche Anführer der gefürchteten regimetreuen Shabbiha-Miliz von Aufständischen hingerichtet. Ein Video, das am Mittwoch auf der Internet-Plattform YouTube auftauchte, zeigt, wie drei oder vier Männer in Unterhosen in einen Schulhof geführt, an eine Mauer gesetzt und anschließend aus halbautomatischen Waffen erschossen werden. Die Echtheit des Videos und seiner Inhalte sind für Außenstehende nicht überprüfbar.
In der englischen Beschreibung wird einer der Hingerichteten als Ali Sain al-Abdin Barre ("Zeno") beschrieben. Als Chef des Barre-Clans und der von ihm gebildeten lokalen Shabbiha-Miliz soll er für die Tötung von 15 Aufständischen verantwortlich gewesen sein. Die Shabbiha-Milizen haben beim Kampf gegen Regimekritiker völlig freie Hand und stehen dabei praktisch außerhalb des Gesetzes.
Massaker von Regierungstruppen
Unterdessen sollen Regierungstruppen nach Angaben von Aktivisten nahe der Hauptstadt Damaskus ein Blutbad angerichtet haben. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag in London mitteilte, nahmen die Sicherheitskräfte bei einer Razzia in der Ortschaft Jdaidet Artus südwestlich von Damaskus am Mittwoch rund hundert junge Menschen fest. Sie seien zu einer Schule gebracht und dort gefoltert worden. Am Donnerstagmorgen seien dann die Leichen von 43 Menschen gefunden worden, einige von ihnen seien hingerichtet worden, hieß es in der Mitteilung der Beobachtungsstelle.
Sie hatte zunächst von 28 Toten bei der Razzia gesprochen. Eine unabhängige Bestätigung des Berichts gab es zunächst nicht. Insgesamt wurden nach Angaben der in London ansässigen Organisation am Mittwoch in Syrien 163 Menschen getötet, darunter 98 Zivilisten, 20 Rebellen und 45 Soldaten.
Russland warf beiden Konfliktparteien die Verletzung von Menschenrechten vor. Das belegten Bilder, die offenbar Rebellen beim Töten von Anhängern von Präsident Baschar al-Assad zeigten, sagte Vizeaußenminister Gennadij Gatilow Mittwoch in Moskau. Alle Beteiligten müssten die Gewalt beenden
Kommentare
Und so macht man Kohle und versucht... ....Ein Iran zu schwächen.....und das nur um einen Staat im Nahen Osten zu beschützen....und die Saudi\'s unterstützen den Massenmord mit viel black gold!

