Stronach-Partei von

Grüne ließen Milliardär abblitzen

Voggenhuber und Chorherr haben kein Interesse an Rekrutierungsversuchen

Stronach-Partei - Grüne ließen Milliardär abblitzen © Bild: Walter Wobrazek

Kein Erfolg beschieden war den Rekrutierungsversuchen Frank Stronachs bei den Grünen: Der Wiener Gemeinderat Christoph Chorherr und Ex-EU-Abg. Johannes Voggenuber ließen den austro-kanadische Milliardär abblitzen, berichtet der "Kurier".

Zwar passt Stronachs "Zurück zum Schilling"-Politik nicht zur klaren Pro-EU- und Pro-Euro-Linie. In seinem Bemühen, seine Partei möglichst breit aufzustellen, versuchte er es dennoch bei Grün-Politikern. "Ja, man hat versucht, mich ins Boot zu holen", bestätigte Chorherr. Seine Antwort sei aber eindeutig gewesen, er gab Stronach einen Korb. Voggenhuber hatte Stronach zwei Mal auf der Mailbox, sah aber "keinen Grund, zurückzurufen".

Verwirrung um übergelaufenen Köfer
Währenddessen gibt es Verwirrung um den von der SPÖ übergelaufenen Spittaler Bürgermeister Gerhard Köfer. Er hat seinen Wechsel unter anderem mit Stronachs Haltung zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) begründet. Er selbst habe im Parlament als einziger SPÖ-Abgeordneter gegen den ESM gestimmt, erklärte Köfer mehrfach. Laut Parlamentsprotokoll ist das allerdings nicht zutreffend.

Bei der Parlamentssitzung vom 4. Juli war eine namentliche Abstimmung über den ESM beantragt und von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) auch so durchgeführt worden. Im Protokoll, das der APA vorliegt, findet sich in der Liste, der mit "Ja" gestimmt habenden Abgeordneten, die alphabetisch geordnet ist, unter dem Buchstaben K zwischen den Mandataren Klikovits und Kogler auch der Name Köfer. Insgesamt wurde der ESM, den Stronach ja mit allen Mitteln bekämpfen will, mit 126 gegen 53 Stimmen vom Nationalrat abgesegnet.

Zwei Vorlagen zugestimmt
Zwei Vorlagen stimmte der nunmehrige Parteigänger des Milliardärs Frank Stronach zu, erklärte Köfer am Montag in einer Aussendung. Bei dem Abstimmungspunkt, bei dem er "demonstrativ sitzengeblieben" sei, habe es sich um den "wesentlichsten Punkt des ESM, nämlich der Änderung des Artikels 136 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union)" gehandelt. Sein Abstimmungsverhalten sei "eine symbolische Geste" gewesen. Es sei aber richtig, dass er den weiteren Tagungsordnungspunkten bezüglich des ESM zugestimmt habe, erklärte der Politiker.

Kommentare

kickoff melden

wie ich immer schon gesagt habe... Die Grünen sind nicht käuflich und haben noch Charakter. So früh wie noch nie habe ich mich als Wechselwähler entschlossen welche Partei ich diesmal bei den Wahlen 2013 wählen werde: GRÜNE for PRESIDENT!!!

War-Lord
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@kickoff... Stimmt...darum sitzen sich auch heute noch im Parlament in den hinteren Reihen und geben zwar manch gute Ratschläge, ...habern aber scheinbar keine Regierungsqualitäten oder diese zumindest noch nie bewiese außer im Landtag in Wien ...und da werden sie vom Häupl notgedrungen geduldet und tanzen nach seiner Pfeife *grins... Und der Voggenhuber möge wie bereits mal seine Mailbox abhören...vielleicht hat sich der Frank nur verwählt, oder wollt ihm bloß mitteilen, dass der Busek schon den Job als Chauffeur hat *grins

christian95 melden

Das kann doch nur eine Zeitungsente sein! Stronach brauch doch keine ehemaligen erfolglosen Politiker wie Busek und Voggenhuber.
Da können wir doch gleich weiterhin Faymann und Spindelegger wählen.

Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009.

15.12.2011: (ORF Im Zentrum) Wir müssen Geld aufnehmen um die hohen Zinsen zu bezahlen; - Fekter (Anmerkung: Bis 2015 sind € 35.000.000.000 neue noch höhere Schulden geplant).

War-Lord
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@christian95 ja aber schauen Sie...wenn die 2 (Busek, Voggenhuber) der Stronach nicht nimmt, sind die ja arbeitslos... weil bei der eigenen Partei will sie scheinbar ja auch keiner haben...

War-Lord
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Voggenhuber... vielleicht solltens doch mal ihre mailbox abhören... *grins Sie sollten mal ihre mailbox checken...beim 1.x wollt ihnen der Stronach sagen, dass er ihre Bewerbung erhalten hat und sie sie sich anschauen wird...und beim 2. Anruf 5 minuten später, war s nochmal der Stronach...da wollt er ihnen sagen, dass der er für den Job als Chauffeur jetzt doch den Busek gnommen hat *grins

War-Lord
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... und Voggenhuber, sind s mir nicht bös... aber irgendwie versteh ich den Mann sogar ein wenig ;-)

Woppo melden

Angeblich hat sich Busek Stronach angeboten ! Würde glaube ich ganz gut passen !

War-Lord
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@Woppo als Chauffeur, oder was?? :-) ...Herr, lass es Abend werden!!

War-Lord
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Sagen Sie Woppo... leben denn da noch welche, die damals 1950 den Busek gwählt haben??... also seien Sie mir nicht bös, aber viele können das nimmer sein ;-) Ich mein, nur weil den in der ÖVP keiner mehr will, muss er sich ja nicht gleich dem Herrn Stronach an den Hals werfen, oder...?? :-)

War-Lord
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... weil dafür hätte es keinen Stronach braucht... die Schnellbahn nach Hollabrunn hätt es auch tan :-)

War-Lord
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Mein Gott Voggenhuber... jetzt sagen Sie bloß Sie haben wirklich glautb der Frank würde zum Hörer greifen und ausgerechnet bei Ihnen angerufen um Ihnen eine Stelle anzubieten?? ...Na hörn Sie mal, sie sollten nicht alles glauben was Ihnen ein Ö3-Callboy am Telefon so verspricht ;-) ...wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein... nicht Voggenhuber ....

broso melden

Re: Mein Gott Voggenhuber... War natürlich Klsr!! Häupl - Vasilakou oder wie die Griechien schon heist! Dann darf es auch keine Stronachpartei geben! In Wahrheit haben sie Angst ihren sessel zu verlieren! So schauts aus!

broso melden

Re: Mein Gott Voggenhuber... Warum bemüht sich die Griechin nicht um IHR Volk ;anstatt unser WIEN zu zerstören??? weil es IHR hier zu gut geht , ganz einfach!

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