Sommerloch-Thema von

Von Kuh Yvonne bis zum Gürtelbär

Welche skurrilen oder süßen Geschichten füllen das Sommerloch am besten aus?

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    Kalb "Lilli" wurde mit sechs Beinen geboren. Nach einer Operation tollt das Kalb heute mit nur noch vier Beinen über die Wiese in Gut Aiderbichl in Salzburg.

Sie versüßen uns den Sommer und vertreiben die Langeweile: Von der widerspenstigen einsamen Gürtelbären, jedes Jahr sorgen die unterschiedlichsten Sommerloch-Themen für Unterhaltung. Doch welche Geschichte ist die beste?

2011 hat Kuh Yvonne als wohl berühmtestes Sommerloch-Thema die Schlagzeilen beherrscht.

Die wilde Yvonne
Das widerspenstige Tier aus Kärnten ist am 24. Mai 2011 von der Weide entwischt, kurz bevor sie in Bayern geschlachtet werden sollte. Mehrere Monate lebte Yvonne daraufhin im Wald. Zahlreiche Einfangversuche blieben erfolglos. Als die Kuh vor ein Polizeiauto gerannt ist, wurde sie trotz Protesten von Tierschützern zum Abschuss freigegeben. Der Tiergnadenhof Gut Aiderbichl in Deggendorf hat dem Bauern die Kuh schließlich abgekauft, die Abschussgenehmigung wurde aufgehoben. Anfang September ist Yvonne freiwillig auf die Weide zurückgekehrt und wurde von den Tierschützern mit einem Betäubungsgewehr eingefangen und auf das Gut transportiert. Dort lebt sie nun glücklich mit ihrem Sohn "Friesi", ihrer Schwester "Waltraut" und deren Kalb "Waldi".

Das sechsbeinige Kalb "Lilli"
Kühe eignen sich offenbar gut für ein Sommerloch, denn auch Kalb "Lilli" sorgt für einigen Rummel. Das Tier ist im Februar 2010 mit insgesamt sechs Beinen zur Welt gekommen, zwei davon hingen von der Schulter herab. Mittlerweile wurde das Kalb erfolgreich operiert und tollt auf Gut Aiderbichl in Salzburg umher. Auch die große Liebe soll "Lilli" in dem zwergwüchsigen Stier "Liliput" bereits gefunden haben.

Die fast österreichische Insel Ikaria
Im Sommer wurde heuer auch über eine eigene Insel für Österreich diskutiert. Einige der 8.000 Einwohner der griechischen Insel Ikaria wollten sich von Griechenland loslösen. Das harte Sparprogramm und die Wirtschaftskrise war den Inselbewohnern zu viel: Sie forderten neue Straßen und ein Krankenhaus. Ansonsten werde man sich von Griechenland lösen und einen anderen Staat suchen, lautete die Drohung. Österreich sei ihnen da noch lieber als die Türkei, sagen die Bewohner. Völkerrechtlich gesehen könnte Österreich sogar eine Insel annektieren, wie Experte Franz Leidenmühler von der Uni Linz bestätigt. Die Griechen wollten die Insel dann aber doch für sich behalten.

Der einsame Gürtelbär
Ein ganz anderes Thema beschäftigt derzeit Wien: Der einsame Gürtelbär steht dort nämlich am Fenster eines Hauses am Sechshauser Gürtel. Er hat mit seiner bloßen Anwesenheit schon über 1.300 Fans auf Facebook gewonnen. Auch deutsche Medien wie die "Süddeutsche Zeitung" oder "Focus Online" haben bereits über das bärige Phänomen berichtet. Der einsame Bär hat sogar schon einen eigenen Song.

Der verschollene Pinguin "Happy Feet"
Die ganze Welt hat das Schicksal des auf Neuseeland gestrandeten Kaiserpinguins "Happy Feet" verfolgt. Im Juni 2011 hat er sich an einen Strand in der Nähe der Hauptstadt Wellington verirrt. 3.000 Kilometer von seiner Heimat, der Antarktis, entfernt. Weil er versehentlich Sand gefressen hat, wurde "Happy Feet" schwer krank und musste im Zoo wieder aufgepäppelt werden. Schließlich wurde er im August 2011 nahe der Campbell-Inseln ausgesetzt. Am achten Tag seiner Heimreise ist der angebrachte Peilsender allerdings verstummt. Seither rätseln Experten über das Schicksal des Pinguins. Ob er es geschafft hat oder ob "Happy Feet" von einem Meeresraubtier gefressen wurde, wird wohl nie geklärt werden können.

Der süßeste Hund der Welt
Zuletzt gibt es noch "Boo" - den süßesten Hund der Welt. Auf Facebook hat der kleine Spitz mit dem niedlichen Haarschnitt schon knapp fünf Millionen Fans. Dabei ist die Frisur durch Zufall entstanden: Das ehemals lange Haar von "Boo" war so verfilzt, dass seine Besitzerin J.H. Lee es nur noch abschneiden konnte, fertig war der knuddelige Teddybär. Wer nicht genug von dem süßen Hund aus den USA bekommen kann: Von "Boo" gibt es ein eigenes Fotobuch und auch einen lebensgroßen Plüsch-"Boo" kann man bereits kaufen.

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