Sido gegen "Krone" von

7.000 Euro zugesprochen

Rapper hatte nach Bericht "über seine Vergangenheit" wegen übler Nachrede geklagt

Sido gegen "Krone" - 7.000 Euro zugesprochen © Bild: APA/Pessenlehner

Sido gegen "Kronen Zeitung": Der Rapper hatte das Blatt nach einem Bericht "über seine Vergangenheit" wegen übler Nachrede geklagt. Jetzt wurden dem Musiker mit dem bürgerlichen Namen Paul Hartmut Würdig 7.000 Euro zugesprochen. Das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig.

Sido war zu dem Prozess mit zwei Anwälten und seinem Manager erschienen. Er habe sich "ungerecht behandelt gefühlt", er werde gerade "ein bisschen bekannt" in Österreich - und der Bericht mit dem Titel "Sido: Drogen, Sex und derber Witz" habe ein falsches Bild von ihm gezeigt, sagte der Rapper bei dem Prozess gegenüber Richterin Karin Beber.

Sido hatte sich in der ORF-Sendung "Die große Chance" ein Wortduell mit "Krone"-Kolumnisten Michael Jeannee geliefert. Kurz danach erschien der Zeitungsbericht. Sido vermutete dahinter Rache, wie "Standard.at" schrieb.

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