Sado Maso ist voll im Trend. Zumindest in Buchform. Der Erotik-Roman "Shades of Grey" von E.L. James ging allein in den USA bereits 16 Millionen Mal über den Ladentisch. Kein Wunder also, dass der knisternde Lesestoff auch unter den Promis zum Gesprächsstoff wird. Und hier gehen die Meinungen teilweise auseinander.
Während die Damen dem Aufruf zu erotisch-devoten Spielereien recht offen entgegen treten, sind die Herren der Schöpfung da eher kritisch. Schauspieler Raúl Richter meint etwa, das er dafür noch zu jung sei. Moderator Pete Dworak nimmt die Verantwortung für das neue Bedürfnis nach Sado-Maso-Experimente auf die Kappe des vermeintlich starken Geschlechts: "Anschreiend klappt es nicht so in den weltlichen Haushalten", was eben solche "Maßnahmen" notwendig mache.
Sky du Mont-Gattin Mirja ist da etwas offener: "Das kann ich mir schon vorstellen, dass man nicht dauernd den Kopf anhaben muss und denkt, was mach ich jetzt, was will ich jetzt, sondern auch mal irgendwie gesagt kriegt So, leg dich da jetzt hin und Klappe." Auch Angelika Ahrens hat nichts gegen Fesselspiele einzuwenden - aber nur bis zu einer gewissen Grenze: "Handschellen finde ich schon ganz sexy. Aber so eine Gerte, weiß ich nicht, Die würde ich dann doch lieber fürs Pferd benutzen."
Verfilmung geplant
Wem Kino im Kopf nicht reicht, der kann sich bald selbst eine Meinung von "Shades of Grey" auf der großen Leinwand bilden. Zunächst war
Emma Stone die weibliche Hauptrolle
angedacht, Gerüchten zufolge könnte nun "Harry Potter"-Star
Emma Watson
die Rolle der naiven Studentin Anastasia Steele übernehmen.


