'Segensgottesdienst für Liebende' im Steffl:
Auch "Homo-Paare" herzlich willkommen

Aber kein Segen für gleichgeschlechtliche Paare

Anlässlich des Valentinstags zelebriert Dompfarrer Toni Faber heute im Wiener Stephansdom einen "Segensgottesdienst für Liebende". Wie die APA am vergangenen Freitag berichtet hat, sind zu dieser Feier ausdrücklich auch gleichgeschlechtliche Paare geladen, was für einige Verwirrung und Berichte über eine "Messe für Homos und Heteros" gesorgt hat.

Faber präzisierte am Montag im APA-Gespräch: Im Rahmen einer offenen Kirche werde, was die Einladung anbelangt, kein Unterschied zwischen homo- und heterosexuellen Paaren gemacht, wohl aber, was den Segen angehe.

Im Anschluss an den Wortgottesdienst ist ein Segen für die Liebenden geplant. Dabei sollen Eheleute sowie Verlobte gemeinsam, andere, also Paare, die "nicht in einer sakramentalen Ehe oder in Vorbereitung darauf" leben - so auch Homosexuelle -, einzeln gesegnet werden. Damit werde sehr wohl der einzelne Homosexuelle, entsprechend den Richtlinien der Bischofskonferenz, nicht aber die homosexuelle Lebensgemeinschaft als solche gesegnet, betonte der Dompfarrer. (apa)