Sebastian Vettel von

Wilde Spekulationen

Laut BBC-Bericht soll der Deutsche schon 2014 von Red Bull zu Ferrari wechseln

Sebastian Vettel verlässt die Pressekonferenz nach seinem Sieg im Grand Prix von Südkorea. © Bild: APA/EPA/DIEGO AZUBEL

Frisch aufgewärmte Spekulationen über einen Wechsel von Sebastian Vettel von Red Bull Racing zu Ferrari heizen das packende Titelrennen in der Formel 1 zwischen dem deutschen Doppel-Weltmeister und Fernando Alonso zusätzlich an. Red Bull und die Scuderia dementierten die brisante Personalie umgehend entschieden.

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Der britische Sender BBC berichtete unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Ferrari-Quelle, dass der neue WM-Spitzenreiter bereits einen Vertrag bei dem italienischen Formel-1-Traditionsteam für 2014 unterschrieben habe.

Alsono soll Zustimmung gegeben haben

Dem Bericht zufolge soll Fernando Alonso sein Einverständnis gegeben haben, mittelfristig mit Vettel in einem Team zu fahren. Der Spanier, der den WM-Kampf schon zweimal gegen Vettel verlor und am Sonntag durch den Sieg des Deutschen in Südkorea auch von der WM-Spitze verdrängt wurde, hat einen Vertrag bis 2016 bei Ferrari.

Alonso war zur Saison 2010 zu der Marke aus Maranello gewechselt. Vettel hat noch einen Kontrakt bis 2014. Dieser beinhaltet aber auch eine Ausstiegsklausel.

Stark vermutet wird, dass im kommenden Jahr noch einmal Felipe Massa an der Seite Alonsos im Ferrari Gas geben wird. Teamchef Stefano Domenicali bekräftigte noch einmal, dass die Entscheidung über das zweite Cockpit in Kürze bekanntgegeben werde.

Ferrari und Red Bull dementieren

Ferrari hat die neuerlichen Spekulationen um einen Wechsel von Sebastian Vettel von Red Bull Racing zur Scuderia zur Saison 2014 zurückgewiesen. "Da ist nichts Wahres dran", sagte Sprecher Luca Colajanni der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass wir diese Gerüchte hören und es wird auch nicht das letzte Mal sein", sagte er. Die Spekulationen seien es nicht mal wert, dementiert zu werden.

Nach Ferrari dementierte auch Red Bull die Meldungen. "Das sind Unwahrheiten, diese Meldung stimmt schlicht und einfach nicht", erklärte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko gegenüber bild.de. Und Christian Horner, Teamchef des Weltmeister-Rennstalls der vergangenen beiden Jahre, wurde vom BBC-Twitter zur Zukunft Vettels mit den Worten zitiert: "Ohne den geringsten Zweifel wird er 2014 Teil des Red-Bull-Teams sein."

Montezemolo will keine zwei Hähne im Hühnerstall

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat mitten in den blühenden Spekulationen um einen Wechsel von Sebastian Vettel von Red Bull Racing zu Ferrari für Klarheit gesorgt. "2013 kommt ja erst noch, aber ich möchte auch keine zwei Hähne im Hühnerstall haben", sagte Montezemolo auf der Homepage des Formel-1-Rennstalls. Er wolle keine Probleme in seinem Team. Er wolle auch keine Rivalen.

Er wolle zwei Fahrer, die für Ferrari fahren würden und nicht für sich selbst, meinte Montezemolo. Er wolle Teamkollegen wie Michael Schumacher und Eddie Irvine, Schumacher und Rubens Barrichello, Alonso und Felipe Massa. Im Klartext heißt das: Ein Hahn reicht, der andere Fahrer hat der Nummer eins zu Diensten zu stehen.

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