Schwere Unwetter plagen Mittelamerika:
77.000 Menschen in Costa Rica auf der Flucht

Schwerste Regenfälle der vergangenen hundert Jahre Wassermassen überschwemmten Dörfer und Straßen

Schwere Unwetter plagen Mittelamerika:
77.000 Menschen in Costa Rica auf der Flucht © Bild: Feature/Reuters/Rinaldi

In Mittelamerika sind durch tagelange heftige Unwetter mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen und Zehntausende aus ihren Häusern vertrieben worden. Die Regenfälle seien die schwersten der vergangenen hundert Jahre, teilte der Wetterdienst Costa Ricas mit. In dem Land kamen mindestens sieben Menschen durch die Unwetter ums Leben, etwa 77.000 weitere mussten ihre Häuser verlassen.

Im Großteil Costa Ricas wurde der Notstand ausgerufen. Aus Nicaragua und Honduras wurden vier beziehungsweise drei Tote gemeldet. In El Salvador und Guatemala kam jeweils mindestens ein Mensch wegen der Unwetter ums Leben. In Honduras wurden 17.000 Menschen in Sicherheit gebracht, in Nicaragua und Guatemala flohen jeweils rund 2000 Menschen aus ihren Häusern.

Die Wassermassen überschwemmten Dörfer und Straßen, Brücken wurden weggerissen. Das US-Hurrikanzentrum in Miami warnte vor Erdrutschen und Flutwellen in den Überschwemmungsgebieten.
(apa/red)