Schlag den Raab von

Er schlägt wieder zu

Sechs Stunden lang kämpft der Entertainer gegen Alexander Bitsch - und gewinnt am Ende

Schlag den Raab - Er schlägt wieder zu © Bild: ProSieben/Willi Weber

Stefan Raab hat wieder einmal gesiegt. Im längsten "Schlag den Raab"-Duell aller Zeiten ist Zollhundeführer Alexander Bitsch am Ende chancenlos gegen den Entertainer. Die Entscheidung über den Sieg ist erst nach sechs Stunden Sendezeit um 2.02 Uhr gefallen.

Alexander Bitsch läuft zum ersten Millionenschuss an. Mit dem rechten Fuß zielt er aus fünf Metern auf eine Torwand mit einem Loch mit einem Durchmesser von zwei Metern. Drei Schritte, ein Schuss, Außenkante. Der Ball springt raus. Verloren. Stefan Raab gewinnt die 33. Ausgabe von "Schlag den Raab". Mit einer Länge von 347 Minuten wird sie zur längsten Sendung in der Geschichte der Show.

Dabei sah es zu Anfang so gut aus für den Zollhundeführer aus Raunheim. Er hatte bereits zwei Matchbälle in Spiel 13 und Spiel 14 abgewehrt. Und er kickt gerne Fußball. "Ich war wohl nach der Aufholjagd zu euphorisch. Ich hätte mir mehr Zeit für den Schuss nehmen sollen", sagt Bitsch. Stefan Raab ist voll des Lobes für seinen Herausforderer: "Alexander war ein großer Kämpfer, der mich voll gefordert hat. ’Schlag den Raab’ schreibt immer wieder spannende, verrückte Geschichten, die man nicht am Reißbrett entwerfen kann. Man kann auch in der Niederlage ein Sieger sein."

Sechs Stunden langer Kampf
Fast sechs Stunden kämpften die beiden Gegner um den Sieg: Bis Runde sieben haben Stefan und Alexander abwechselnd je ein Spiel für sich entschieden – Raab überzeugte bei "Pedalo", "Eiskart", "Blamieren oder Kassieren" und "Völkerball". Alexander Bitsch sicherte sich die Kategorien "Stimmt's", "Tauchen" und "Die Kette". Erst beim Schätzen verschaffte Raab sich einen Vorsprung. Doch Alexander holte immer wieder auf. Oft lagen die Kontrahenten lange gleichauf, bei "Tischdecke", "Karten merken" und "Das Rad" ist die Entscheidung nur hauchdünn ausgefallen. Dann legte Raab den Turbo ein, gewann Spiel zehn, elf und zwölf in Folge – doch Alex machte es spannend, wehrte mit Nerven aus Stahl zwei Matchbälle ab.

Ein Schuss besiegelt Niederlage des Herausforderers
Umso bitterer ist es, als der Hobby-Fußballer (wurde 2006 mit der Fußballmannschaft des Zolls Deutscher Meister) im Sudden-Death-Modus gleich den ersten Schuss auf die TORWAND mit dem riesigen Zwei-Meter-Loch daneben setzte. Der Traum vom Millionär ist für Alexander Bitsch mit nur einem Schuss geplatzt – in der nächsten Ausgabe von „Schlag den Raab“ geht es nun um 1,5 Millionen Euro.

Kommentare

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! So ist das Leben....................

Seite 1 von 1  
Show & TV