Schachner mit dem GAK noch nicht fertig:
"Schoko" will noch Geld von seinem Ex-Klub

Verdient bei 1860 angeblich weniger als in Graz

Das Kapitel Walter Schachner und GAK ist möglicherweise noch länger nicht abgeschlossen. Nach den Angaben seines Anwalts Kurt Klein fordert der nunmehrige 1860-Trainer, der bei seinem Ex-Klub einen Vertrag bis 30. Juni 2007 besitzt, Entschädigungszahlungen für den finanziellen Mehraufwand, der Schachner durch den Umzug nach München entstanden ist, sowie die Übernahme der Differenz zwischen dem GAK- und 1860-Gehalt. Angeblich verdient "Schoko" bei den "Löwen" weniger als in Graz.

Laut Klein ist der Kontrakt von Schachner, der am 9. Jänner vom GAK beurlaubt worden war und 15 Tage später Cheftrainer des deutschen Zweitligisten wurde, weiterhin aufrecht, daher könne sein Klient auch finanzielle Ansprüche geltend machen. "Es ist nicht einzusehen, warum Schachner bei seiner Reputation und Erfolgsserie auch nur auf einen Schilling verzichten sollte", sagte der Anwalt, für den die Sache "arbeitsrechtlich klar" ist. "Ich hoffe, das sieht auch der GAK so. Wenn es aber keine einvernehmliche Lösung gibt, könnte es auch vor Gericht gehen." Gespräche mit GAK-Präsident Harald Sükar sollen unmittelbar nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub beginnen.

(apa/red)