Salzburg stürzt sich heute Abend in den längsten Festspielsommer aller Zeiten. Zwar werden die Salzburger Festspiele erst am 27. Juli mit einem Festakt in der Felsenreitschule offiziell eröffnet, doch der neue Intendant Alexander Pereira stellte dem größten Klassikfestival der Welt eine einwöchige "Ouverture spirituelle" voran. Der Startschuss hierzu fällt mit "Die Schöpfung" von Joseph Haydn.
Am Samstag steht dann der "Messias" von Händel in der Bearbeitung von Mozart auf dem Programm, und am Abend geht überdies der erste "Jedermann" über die Bühne auf dem Salzburger Domplatz. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das Fest zur Festspieleröffnung für rund erwartete 30.000 Besucher seinen Höhepunkt erreicht haben.
232 Aufführungen
In den sechs Wochen danach folgen fünf szenische und zwei konzertante Opernneuproduktionen, zwölf verschiedene Schauspielprogramme sowie Konzerte und Sonderveranstaltungen mit den bekanntesten Interpreten der Klassikwelt. Insgesamt sind in den kommenden 45 Tagen 232 Aufführungen an 15 Spielstätten angesetzt. Aufgelegt wurden rund 260.000 Karten, die bis zu 400 Euro kosten.