Richtig füttern will gelernt sein! NEWS kennt alle Trends in der Hundeernährung

Fertigfutter, vegetarisch oder Rohfutter? Was passt? Welpen brauchen anderes Futter als Erwachsene

Richtig füttern will gelernt sein! NEWS kennt alle Trends in der Hundeernährung © Bild: APA/DPA/Jaspersen

Die Tage, da man seinen Vierbeiner von den Welpentagen bis ins hohe Alter mit ein und demselben Futter (egal ob Fertigfutter aus der Dose oder eine Eigenkreation) gefüttert hat, sind vorbei. Heute sollte jedem verantwortungsbewussten Hundehalter klar sein, dass ein Welpe andere Ernährungsbedürfnisse hat als ein erwachsener Hund. Und alte, übergewichtige oder anders eingeschränkte Hunde haben wieder andere Bedürfnisse. Um gesundheitlichen Schäden nachhaltig vorzubeugen, ist es daher wichtig, auf diese Bedürfnisse einzugehen.

Die Tierfutterindustrie bietet dafür eine große Auswahl an speziellen Futtermitteln, die auf die jeweilige Situation unserer Hunde abgestimmt sind. Darüber hinaus finden auch Füttertrends wie etwa das „Barfen“ (Rohfütterung) oder die vegetarische Fütterung immer mehr Anhänger.

Hier die wichtigsten Füttertrends im Detail:
Fertigfutter
Darunter versteht man hochqualitatives Trocken- oder Feuchtfutter, das keinerlei Futterzusätze wie Vitamine oder Mineralstoffe mehr benötigt, weil es bereits alle für den Hund lebensnotwendigen Nährstoffe in ausgewogener Menge enthält. Die Bandbreite an Sorten und Geschmacksrichtungen, angepasst an die verschiedenen Lebensphasen und Bedürfnisse unserer Hunde (jung, alt, übergewichtig etc.), ermöglicht eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Für Welpen ist eine Ernährung mit hochwertigen Inhaltsstoffen im richtigen Verhältnis essenziell. Spurenelemente, Mineralstoffe, Kalzium, Vitamine, Fette, Eiweiß und anderes mehr sorgen für das benötigte gesunde Maß an Energie.

Vegetarische Fütterung
Momentan sehr modern, diese setzt allerdings voraus, dass die Futterzusammenstellung alle notwendigen Nährstoffe beinhaltet, die ein Hund braucht. Um mögliche Mängel (v. a. durch einen zu niedrigen Anteil hochwertiger pflanzlicher Protei ne) auszuschließen, sollte die vegetarische Fütterung von einem Experten kontrolliert und begleitet werden. Denn Hunde sind grundsätzlich fleischlastige Allesfresser, eine vegetarische Fütterung ist nicht wirklich artgerecht.

„Barf“
Heißt „Biologisch artgerechtes rohes Füttern“. Ziel ist es, den Hund so natürlich wie möglich und ohne künstliche Zusätze zu ernähren. Deshalb wird das Futter ausschließlich aus rohen, frischen Zutaten zusammengestellt. Grundsätzlich ist diese Fütterungsmethode des Selbstzubereitens eine gute. Allerdings sollte sich der Halter vorab damit befasst und sich mit seinem Tierarzt abgesprochen haben. Denn „Barfen“ kann erheb liche Hygienerisiken bergen. So können etwa Salmonellen auf den Menschen übertragen werden. Daher Vorsicht bei dieser Methode!

Noch mehr Tier-Tipps finden Sie im NEWS 43/09!

NEWS Magazin