Red Bull Salzburg von

"Man erkennt die Handschrift"

Franz Schiemer spürt ein "sehr gutes Klima" unter Neo-Trainer Roger Schmidt

Red Bull Salzburg - "Man erkennt die Handschrift" © Bild: GEPA/Roittner

"Ein sehr gutes Klima in der Mannschaft" spürt Salzburgs Teamspieler Franz Schiemer unter dem neuen Trainer Roger Schmidt. "Durch den großen Konkurrenzkampf um einen Stammplatz pushen wir uns gegenseitig und stacheln uns zu besseren Leistungen an", erklärte der Defensivspieler aus Oberösterreich. "Wir haben in den letzten Wochen einige neue Schwerpunkte trainiert, die wir natürlich versuchen bestmöglich umzusetzen. Langsam, aber doch erkennt man die Handschrift des Trainers."

In einer Woche muss der Double-Gewinner aus Salzburg diese Handschrift dann auch im ersten Pflichtspiel zeigen. Sieben Trainingseinheiten und zwei Testspiele - unter anderem am Sonntag gegen RSC Anderlecht - bleiben noch, bevor Salzburg im ÖFB-Cup auswärts beim Wiener Sportklub antreten muss.

"Wir sind in den letzten beiden Testspielen sehr kompakt gestanden und haben defensiv sehr wenige Chancen zugelassen. Offensiv haben wir phasenweise schon sehr gut kombiniert und uns einige Chancen erarbeitet. Ich kann mit dem vorhandenen Kader sehr gut meine Vorstellungen umsetzen", zog Schmidt ein positives Zwischenresümee. Gleichzeitig merkte der 45-jährige Deutsche an: "Das heißt aber nicht, dass wir uns nicht punktuell verstärken werden."

Spieler müssen sich aufdrängen
Der Ex-Paderborn-Coach weiß, dass die Erwartungen für die kommende Saison sehr hoch sind, soll doch endlich in der Red-Bull-Ära der Einzug in die Gruppenphase der Champions League geschafft werden. "Der Anspruch an unsere Spieler ist natürlich sehr groß. Wir müssen in drei Bewerben die Erwartungen erfüllen. Einen ersten Anzug habe ich noch nicht im Kopf, die Spieler müssen sich immer wieder neu aufdrängen", betonte Schmidt.